Digitalisierung

Digitalisierung, auch im Kulturbereich und in den Geisteswissenschaften ist längst ein alter Hut, so könnte man meinen, zumal, da wir das Jahr 10 nach Einführung des ersten Smartphones schreiben und somit das Internet auf ehemals ungeahnte Art und Weise mobil geworden ist und im vergangenen Jahr erstmals die Zahlen der mobilen Zugriffe auf Internetseiten diejenigen von stationären Computern übertrafen.

Doch noch immer gibt es zahlreiche Museen und Kultureinrichtungen, die im Netz fast nicht vertreten sind, die die Möglichkeiten, die sich hier bieten scheinbar noch nicht erkannt haben und die diesen Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und auch des durchaus notwendigen Marketings mehr als stiefmütterlich behandeln.

Selbstredend gibt es auch die Gegenbeispiele, die Einrichtungen, die bloggen, Twitteracounts und Facebookseiten betreiben und die mit den Möglichkeiten, die das Internet bietet, spielen und die Klaviatur erstaunlich gut beherrschen. Da gibt es virtuelle Ausstellungen im Internet, zahlreiche Zusatzinformationen zu Museen und zu einzelnen Ausstellungen, Apps, die den Besuch eines Schlosses oder eines Museums zu einem interaktiven Erlebnis machen.

Es wäre schön, wenn mehr Museen und Kultureinrichtungen sich für diese Möglichkeiten, die das Internet zu bieten hat öffnen, wenn mehr Archive den zum Teil gelungenen Beispielen folgen und ihre Bestände einem größeren Publikum via Open Access öffnen würden.

 

*Digitalisierung in den Geisteswissenschaften; Photo by International Dunhuang Project [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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