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Anja alias Elisabeth AugusteSag mal: Was Machst du eigentlich so den ganzen Tag?

Das ist eine der beliebtesten Fragen, die Menschen mir stellen, die ich gerade kennenlerne. Auf jeden Fall laufe ich nicht den lieben langen Tag in einem derartigen Kostüm umher, auch wenn es sicherlich Stil hätte.

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, aber auch furchtbar lang: ich bin Historikerin, ich blogge und ich baue Blogs auf für mich und für andere und zum guten Schluss schreibe ich auch noch wissenschaftliche Aufsätze und hin und wieder mal das ein oder andere Buch.

Studiert habe ich Geschichte und ein paar andere Fächer mehr, die zur Philosophischen Fakultät gehören. Irgendwann dann auch meine Dissertation geschrieben über die ich hier in meinem Blog auf Hypotheses blogge.

Privat bin ich ein absoluter Kulturnerd, fahre ständig in Deutschland und besonders gerne auch in Frankreich und BeNeLux herum und suche schöne Plätze, Kirchen, Museen, Schlösser und andere spannende Orte und darüber blogge ich hier auf Tour-de-Kultur. Außerdem liebe ich Wein und gutes Essen (deshalb wohl auch die Affinität zu Frankreich) und … ja … richtig geraten: auch darüber blogge ich, vor allem da man Wein und Geschichte wunderbar verbinden kann und mir immer mal wieder ein paar interessante Geschichten zu Wein begegnen gibt’s auch noch dieses Blog.

Und weil ich damit anscheinend noch nicht so richtig ausgelastet bin und Mann und Katzen ja auch mal ihre Ruhe vor mir haben möchten und ich auch nicht immer in der Weltgeschichte herumgondeln möchte, gibt es auch noch ein Blog über meine Heimat: Das Amt Angermund.

Damit also verbringe ich so meine Zeit und damit bekommt man durchaus so etwa 14 Stunden pro Tag (schlafen möchte ich nämlich auch zwischendurch einmal und auch eine Kleinigkeit essen) und 7 Tage pro Woche gefüllt ohne dass zwischendurch Langeweile aufkäme.

 

Und hier mein Lebenslauf in offiziellen Worten:

Dr. Anja Kircher-Kannemann studierte Geschichte, Germanistik, Anglistik und Erziehungswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Während ihres Magisterstudiums arbeitete sie als am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, Prof. Dr. Rudolf Hiestand, an einer Papsturkundenedition mit.

Bereits zu diesem Zeitpunkt und auch später war sie an verschiedenen Museen und Schlössern tätig, wie etwa dem Stadthistorischen Museum Duisburg, Schloss Benrath in Düsseldorf und Burg Linn in Krefeld. Ebenso beteiligte sie sich an verschiedenen Ausgrabungen in den Bereichen Stadtarchäologie und Provinzialrömische Archäologie. Ihre Aufgabengebiete umfassten Führungen ebenso wie Museumspädagogik, Ausstellungskonzeption und Bearbeitung und Katalogisierung von Fundstücken. Auch im Bereich der römischen Numismatik bildete sie sich weiter. Darüber hinaus arbeitete sie für verschiedene Filmproduktionen im Bereich Historical Research.

Seit vielen Jahren ist sie als freiberufliche Historikerin aktiv, betreut Publikationen, ist verantwortlich für die Erstellung und redaktionelle Betreuung von Webseiten verschiedener Firmen und Institutionen sowie deren Social Media Auftritte.

Neben ihren beruflichen Tätigkeiten promovierte sie bei Prof. Dr. Achim Landwehr an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf über die Geschichte der deutschen Hofordnungen unter dem Titel: „Heilsame auffsicht und verfassung“. Hofordnungen vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Zu dieser Doktorarbeit betreibt sie seit 2014 ein wissenschaftliches Blog.

 

Publikationen:

Organisation der Frauenzimmer im Vergleich zu männlichen Höfen, in: Jan HIRSCHBIEGEL, Werner PARAVICINI (Hg.), Das Frauenzimmer. Die Frau bei Hofe in Spätmittelalter und früher Neuzeit, Stuttgart 2000, (Residenzenforschung, 11), S. 235–246.

Düsseldorf (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 156–157.

Jülich und Berg, in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 814–820.

Nideggen (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 420–421.

Burg an der Wupper (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 96-97.

Kaster (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 291-292.

Bensberg (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und R¬sidenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 44-45.

Hambach (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 248-250.

Jülich (C 7), in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Ostfildern 2003, (Residenzenforschung, 15.I.), S. 286-287.

Feuerwerke und Illuminationen, in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Bilder und Begriffe, Ostfildern 2005, (Residenzenforschung 15.II.), S. 522—525.

Moers, in: Werner PARAVICINI (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Grafen und Herren, Ostfildern 2012, (Residenzenforschung, 15.IV. Teilband 2), S. 994-997.

Heilsame auffsicht und verfassung. Hofordnungen vom Mittelalter bis zur Neuzeit, Diss. Phil. 2015, Betreuer: Prof. Dr. Achim Landwehr, Zweitgutachterin: Prof. Dr. Eva Schlotheuber

Tagungsbericht: Militär und Zeit in der Frühen Neuzeit. 11. Tagung des Arbeitskreises Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit e.V., Düsseldorf 10. Bis 11. September 2015, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 75,2 (2016), S. 442-444

 

Redaktion u.a.:

Frei leben oder sterben. Die Französische Revolution und ihre Widerspiegelung am Niederrhein. Begleitschrift zur Ausstellung im Niederrheinischen Museum der Stadt Duisburg, 16. April bis 4. Juni 1989

 

Rezensionen u.a.:

Rezension zu Regine JÄGERS, Duisburg im 18. Jahrhundert. Sozialstruktur und Bevölkerungsbewegung einer niederrheinischen Kleinstadt im Ancien Régime (1713-1814), in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 205 (2002), S. 300-302.

Rezension zu Jörg VOGELER, „… für eine kleine Opferbringung eine große Erleichterung“. Freie Kranken- und Sterbekassen in Düsseldorf, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 205 (2002), S. 319.

Rezension zu Oliver Karnau, Düsseldorf am Rhein. Die architektonische und städtebauliche Neugestaltung des Rheinufers um 1900, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 205 (2002), S. 320-321.

 

In Druck:

Stuttgarter Burgfrieden und Burgfriedensbezirk im Spiegel der württembergischen Hofordnungen, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte

 

In Vorbereitung:

Friedrich Schwangart – eine Biographie

 

Wissenschaftliches Blog:

Hofordnung: Hof und Ordnung – Hofordnungen in Mittelalter und Neuzeit, ISSN – 2511-2589

 

Anja Kircher-Kannemann folgen:

Twitter: @AnjaKikaHist

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