Kultur-News KW 47-2018

Digitales

  • Thema der Woche waren, digital betrachtet, definitiv die Blogparaden. Tanja Praske hat sich ihnen aus aktuellem Anlass gewidmet und eine fast schon epochale Abhandlung geschrieben über die Geschichte, die Risiken und Chancen von Blogparaden im Kultursektor. Absolut lesenswert und vor allem auch nachdenkenswert ist das Ergebnis geworden. Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Die Chancen überwiegen die Risiken bei weitem; aber lesen Sie am besten selbst:
    https://www.tanjapraske.de/wissen/diskussion/blogparaden-in-der-kultur-chancen-risiken-und-learnings/

 

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Gesäuerte Milch und edles Bier – Zu Tisch in Mesopotamien

Brot

Esskultur in Mesopotamien? – Wo liegt Mesopotamien überhaupt? – Gab es irgendwelche Großreiche in Mesopotamien? – Wieso eigentlich Mesopotamien?

Das sind sicherlich nur ein paar Fragen, die einem so durch den Kopf schießen, wenn man sich die Überschrift dieses Beitrags durchliest. Offen gestanden habe ich mich auch gefragt, was es denn wohl so mit der Esskultur in Mesopotamien auf sich haben könnte und wenn ich ganz furchtbar ehrlich bin, dann musste ich auch kurz überlegen, um die Geographie im Kopf klar zu bekommen und mir ins Gedächtnis zu rufen mit welchen (Groß-)Reichen wir es denn in diesem Landstrich so zu tun haben. “Gesäuerte Milch und edles Bier – Zu Tisch in Mesopotamien” weiterlesen

Vom Benedicite bis zum Gracias – Die Tischzucht der Clara Hätzlerin

Burgundischer Schreiber (Portät von Jean Miélot, Sekretär, Kopierer und Übersetzer von Herzog Philipp (III.) dem Guten von Burgund, von einer Kopie seiner Zusammenstellung der Miracles de Notre Dame ANMERKUNG: Tatsächlich weder ein Mönch! trotz eines Domherr/Kanon? von Lille Kathedrale [Frankreich].), 15. Jahrhundert. Das Bild ist sehr detailliert in der Wiedergabe der Einrichung, dem Material des Schreibers, Ausrüstung und Tätigkeit.

Sie war keine Schriftstellerin, keine Dichterin, die Clara Hätzlerin, die uns das Liederbuch überliefert hat aus dem die nachfolgende Tischzucht stammt. Sie war eine Kopistin und damit war sie und ist sie bis heute eine ganz besondere Frau, denn wir kennen keine andere Frau, die als bezahlte Schreiberin arbeitete und nicht, wie vielfach vermutet wurde, Nonne war.
Allerdings wissen wir, abgesehen von ihrer Einzigartigkeit auch nicht viel über sie. Weder ihr Geburts- noch ihr Sterbedatum sind wirklich bekannt. Gemutmaßt wird, dass sie um das Jahr 1430 in Augsburg geboren wurde und dort vermutlich auch um das Jahr 1476 starb. “Vom Benedicite bis zum Gracias – Die Tischzucht der Clara Hätzlerin” weiterlesen

Kultur-News KW 46-2018

Zitat: Jede Taschenuhr ist ein memento mori

Digitales

 

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