Baumwolle spinnen in der Frühen Neuzeit – Technik und Arbeitsbedingungen 1

Baumwolle

Sich heute die Arbeit in einer frühneuzeitlichen Baumwollspinnerei vorzustellen fällt nicht nur schwer, es ist beinahe unmöglich den Staub, den Schmutz, die Hitze und Schwüle, den Lärm und die Gerüche nachzuvollziehen und nachempfinden zu wollen. Umso wichtiger und auch faszinierender ist es, dass es – zumindest in musealer Form – solche Fabriken noch gibt, die uns einen, wenn auch gereinigten Blick, auf eben diese Verhältnisse erlauben.

Eine dieser musealen Fabriken ist die Textilfabrik Cromford in Ratingen, die gemeinhin als erste mechanisierte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Kontinent gilt.

Haus Cromford "Hohe Fabrik"
Herrenhaus – Cromford – Foto: A. Kircher-Kannemann

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Baumwolle spinnen in der Frühen Neuzeit – Technik und Arbeitsbedingungen 2

Mädchen in Baumwollfabrik

Nachdem wir gesehen haben wie lange es dauerte bis Maschinen entwickelt wurden, die bei der Produktion von Baumwollgarn eingesetzt wurden, schauen wir uns nun an, was diese Maschinen eigentlich taten und wer an ihnen arbeitete. Wir beschreiten den Weg von der Rohbaumwolle bis zum fertigen Baumwollgarn.

 

Man traut es dieser heutigen Massenware nicht zu, dass sie einst so kostbar war wie Seide, aber wenn ich Sie jetzt fragen würde wie viele Arbeitsschritte es von der Rohbaumwolle bis hin zum fertig verpackten Garn braucht, hätten Sie dann eine Idee?

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