Vom Tannhäuser und „Von der tische zucht“ #Tischzuchten

Tannhäuser Codex Manesse

Nein, liebe Wagner-Fans und Opernliebhaber, hier geht es nicht um Richard Wagner und den Sängerkrieg auf der Wartburg. Hier geht es um #Tischzuchten und zwar um mittelalterliche, denn der Tannhäuser ist eben nicht nur der Titel einer Oper. Der Tannhäuser, das war auch ein wahrhaft lebender Mensch; ein Minnesänger war er und ein Spruchdichter über den wir aber beinahe nichts wissen. Wir kennen einzig seine Werke und ein Bild von ihm aus dem Codex Manesse, wo er in der Tracht des Deutschen Ordens abgebildet ist. Ansonsten wissen wir nur über ihn, dass er wohl eine Weile lang am Hof des Herzogs Friedrich des Streitbaren von Österreich lebte und dichtete. Ja, und das war es dann auch schon fast. Alles Weitere muss man sich mühselig zusammenraffen.

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Von flüchtenden Gefangenen und welschen Gästen – #Tischzuchten

Stundenbuch Hg. v. Berry

Begonnen hatte ich die Reihe über Tischzuchten mit einer Passage aus Jesus Sirach, einem apokryphen Buch der Bibel. Von dort aus springen wir nun über tausend Jahre weiter, hinein in das 11. Jahrhundert – ins Mittelalter, in die Zeit der Klöster und Burgen.

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Von neidischen Augen und gastfreien Menschen – #Tischzuchten

Hoftafel

Es ist Ostern – ein Fest der Christen und ein Fest des Essens (wie die meisten christlichen Feste 😉).

Da liegt es nahe sich auch einmal mit den Gepflogenheiten beim Essen zu beschäftigen, insbesondere in diesem Jahr 2018, das auch gleichzeitig Kulturerbejahr ist und in dem es auch um das gelebte Erbe geht. Ja und was ist mehr gelebtes Erbe als das Essen?

Gegessen wurde zu allen Zeiten, denn Essen und Trinken halten nicht nur Leib und Seele zusammen sie sind auch ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens und das wohl vom Anbeginn der Menschheitsgeschichte. “Von neidischen Augen und gastfreien Menschen – #Tischzuchten” weiterlesen

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Baumwolle spinnen in der Frühen Neuzeit – Technik und Arbeitsbedingungen 3

Mädchen in Baumwollfabrik

In den beiden vorangegangenen Beiträgen über die Geschichte der Baumwollspinnerei Teil 1 und Teil 2 klang ja bereits einiges über die Arbeitsbedingungen an, die in diesen Fabriken in der frühen Neuzeit herrschten.

Die Arbeit in einer Baumwollspinnerei um 1800 und auch noch später war sehr hart. Es war eng, denn die Fabrikanten hatten das Bestreben so viele Maschinen wie eben möglich in ihren Fabriken aufzustellen. Die Gänge zwischen den einzelnen Maschinen waren maximal 70 cm breit. So konnte es schnell passieren, dass sich die Kleidung oder auch die Haare der Arbeiterinnen und Arbeiter in ihnen verfingen, denn auch abgedeckt waren sie nicht, die Spulen und Walzen, die sich zum Teil sehr schnell drehten.

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