Von Brotessern und Bohnen aus Lotus – Zu Tisch im Alten Ägypten

Brotesser im Alten Ägypten, Brot

Wie sah es aus, das Essen im Alten Ägypten?

Ägypten – da hat jeder sofort Bilder im Kopf, es sind die Bilder von Pharaonen und von Pyramiden, von Gold und von Steinen, aber eigentlich waren es weder Gold noch Steine, die die altägyptische Kultur möglich machten, es war etwas ganz anderes, es war ein Lebensmittel, um genau zu sein war es Brot!

Brot ernährte die Tausenden von Arbeiter, die die Pyramiden bauten und ohne die sie nie möglich geworden wären und Brot ernährte auch alle anderen Ägypter, was sie dann irgendwie beinahe zu den Vorfahren der Deutschen macht, denen man ja heute nachsagt, dass sie das Volk des Brotes seien. “Von Brotessern und Bohnen aus Lotus – Zu Tisch im Alten Ägypten” weiterlesen

Von Knappen, Ruten und Geboten #Tischzuchten

Walther von der Vogelweide - Codex Manesse

Denkt man an mittelalterliche Dichtung, zumal im deutschsprachigen Raum, dann ist sein Name wohl der erste, der den meisten Menschen einfällt. Mit seinen Texten hat er es geschafft zu einer Art von Mythos zu werden – die Rede ist von Walther von der Vogelweide, dem Inbegriff des Minnesängers.

Walther von der Vogelweide

Geboren wurde der Mann, der unser Bild vom Mittelalter und von der Minne so stark geprägt hat wohl um das Jahr 1170. Wo das geschah, das weiß niemand so genau, wo und wann er starb, das weiß auch niemand so genau, wahrscheinlich war es um das Jahr 1230 und wahrscheinlich war es irgendwo bei Würzburg, aber vielleicht auch nicht. “Von Knappen, Ruten und Geboten #Tischzuchten” weiterlesen

Vom Tannhäuser und „Von der tische zucht“ #Tischzuchten

Tannhäuser Codex Manesse

Nein, liebe Wagner-Fans und Opernliebhaber, hier geht es nicht um Richard Wagner und den Sängerkrieg auf der Wartburg. Hier geht es um #Tischzuchten und zwar um mittelalterliche, denn der Tannhäuser ist eben nicht nur der Titel einer Oper. Der Tannhäuser, das war auch ein wahrhaft lebender Mensch; ein Minnesänger war er und ein Spruchdichter über den wir aber beinahe nichts wissen. Wir kennen einzig seine Werke und ein Bild von ihm aus dem Codex Manesse, wo er in der Tracht des Deutschen Ordens abgebildet ist. Ansonsten wissen wir nur über ihn, dass er wohl eine Weile lang am Hof des Herzogs Friedrich des Streitbaren von Österreich lebte und dichtete. Ja, und das war es dann auch schon fast. Alles Weitere muss man sich mühselig zusammenraffen.
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Von flüchtenden Gefangenen und welschen Gästen – #Tischzuchten

Begonnen hatte ich die Reihe über Tischzuchten mit einer Passage aus Jesus Sirach, einem apokryphen Buch der Bibel. Von dort aus springen wir nun über tausend Jahre weiter, hinein in das 11. Jahrhundert – ins Mittelalter, in die Zeit der Klöster und Burgen.
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