Von blankem Zeug und vom Humpiren – Wallensteins Tischzucht

Reiterbild Wallensteins, Kupferstich ohne Jahresangabe. Plattengröße des Originals 35, 3 x 26,6 cm Inschrift (nach Auflösung der Abkürzungen): ALBERTUS DEI GRATIA DUX FRIDLANDIAE SACRAE CAESAREAE MAIESTATIS CONSILIARIUS BELLICUS, CAMERARIUS, SUPREMUS COLONELLUS PRAGENSIS ET EIUSDEM MILITIAE GENERALIS

Eine Tischzucht von Wallenstein? Etwa der Wallenstein, jener General aus dem Dreißigjährigen Krieg. Jener Mann, der der Nachwelt einmal als Held und einmal als skrupelloser Karrierist und Kriegsunternehmer gilt?

Ja, genau dieser Wallenstein, der eigentlich Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein bzw. auf Tschechisch Albrecht Václav Eusebius z Valdštejna hieß, hat uns neben vielen Geschichten rund um sein Leben auch eine Tischzucht hinterlassen. Wobei diese Tischzucht eigentlich auch wieder gar nicht von ihm stammt, sondern von Erzherzog Ferdinand. Jener Ferdinand, geboren am 13. Juli 1608 in Graz war von Geburt Erzherzog von Österreich und seit dem Tod seines Bruders Johann Karl im Jahr 1619 auch designierter Thronfolger seines Vaters Ferdinand II. (1578-1637), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. „Von blankem Zeug und vom Humpiren – Wallensteins Tischzucht“ weiterlesen

Nachruf: Zum Tod von Gerhard Schormann

GeschichteEr war für mich sicher einer der prägendsten Lehrer, insbesondere weil er es war, der mich auf mein späteres Dissertationsthema brachte: Gerhard Schormann.
Geboren im Jahr 1942 studierte er Geschichte und Philosophie an den Universitäten Münster und Bonn. 1969 erfolgte die Promotion und ab 1972 war er Assistent am Historischen Seminar der Universität Düsseldorf am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit wo er 1981 auch habilitierte und fünf Jahre später, im Jahr 1986 zum außerplanmäßigen Professor berufen wurde. „Nachruf: Zum Tod von Gerhard Schormann“ weiterlesen