Kultur-News KW 05-2019

Europa auf dem Stier

Digitales

  • Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Max Reinhardt, Giacomo Puccini, Richard Strauss und viele heute unbekannte, vor allem jüdische, Einwohner von Wien waren Kunden des Photoateliers „Setzer-Tschiedel“. Es ist eines der wenigen Ateliers deren Glasplattenarchiv die Wechselfälle der Geschichte und vor allem den 2. Weltkrieg überlebt hat. Nun wird es in Wien erforscht, vor allem in Hinblick auf die Geschichte der jüdischen Familien der Stadt.

 

  • Klassisches Museum trifft auf Digitalisierung und heraus kommt eine Expothek und ein Museum in der digitalen Welt. Das Badische Landesmuseum geht zukünftig online und wird alle seine 500.000 Objekte sichtbar machen – aktuell im Museum sind es nur 13.000, die besichtigt werden können.
    Und für die digitale Ausstellung gibt es dann auch eine digitale Eintrittskarte. Einen kleinen Vorgeschmack auf das künftige Museumskonzept wird es ab Juli geben.

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Kultur-News KW 04-2019

Hans Sachs "Wittembergisch Nachtigall"

Digitales

  • Manchmal kann es auch gut sein, wenn sich Parlamentarier nicht einigen können. So hoffentlich auch in diesem Fall, denn der Streit über die Artikel 11 und 13 des EU-Leistungsschutzrecht hat nun erstmal zu einer Aussetzung geführt. Vom Tisch ist das Urheberrechtsgesetz damit aber noch nicht.
    Weitere ausführliche Informationen über den momentanen Stand der Dinge und die Diskussion findet sich auch bei heise.de.
    Weitere Reaktionen finden sich zusammengefasst und verlinkt bei „ZKBW“.

 

  • Bleiben wir noch einen Augenblick bei der EU-Urheberrechtsreform und beim Leistungsschutzrecht: Wer bisher dachte, diese Reform beträfe nur Youtube, Wikipedia, Google und Co., der irrt. Auch wissenschaftliche Bibliotheken und im Grunde jeder Forschende sind letztlich betroffen, denn „Ohne Zitate gibt es keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen.“ Was aber, wenn die im Upload-Filter hängenbleiben? Eine Analyse von Armin Talke auf dem Blog der Staatsbibliothek Berlin.

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Kultur-News KW 02-2019

Hortus Deliciarum, Die Philosophie mit den sieben freien Künsten von Herrad of Landsberg (?) ca. 1180 [Public domain], via Wikimedia Commons

Digitales

  • Public Domain oder auch Gemeinfreiheit ist zum Glück, trotz des Reiss-Engelhorn Urteils, nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Erfreulicherweise gibt es zahlreiche Institutionen, die das kulturelle Erbe, das uns allen gehört, auch allen zugänglich machen, so etwa die ULB Darmstadt.
    Herzlichen Dank an Klaus Graf für diesen Hinweis.

 

  • Und auch in München sieht man dies so und unterstützt die Digitalisierung mit insgesamt 5,8 Millionen Euro, wie jetzt die Süddeutsche berichtet. Bis Ende 2020 sollen die Bestände aller städtischen Museen frei zugänglich sein. Zu den städtischen Museen Münchens zählen das Lenbachhaus, die Villa Stuck, das Stadtmuseum sowie das Jüdische Museum.

 

  • Digitales Kulturerbe – ein Begriff, der immer wichtiger wird, auch und vor allem nach dem Reiss-Engelhorn Urteil. Doch wer bestimmt eigentlich, was erinnert wird und wie es erinnert wird und wer ist für die Archivierung zuständig? Antworten dazu in einem Interview mit Maja Fiedler zu hören in der WDR Mediathek.

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Ausstellungen 2019

Seit 2018

ESSEN Museum Folkwang 28.09.2018-13.01.2019
„Unheimlich real. Italienische Malerei der 1920er Jahre“
70 Gemälde der Realismo Magico zu Gast in Essen

 

MÜNSTER Stadtmuseum 22.09.2018-13.01.2019
“Aus Westfalen in die Südsee. Katholische Mission in deutschen Kolonien”

 

ALTENBURG  Lindenau-Museum 20.09.2018-13.01.2019
„Die einzig revolutionäre Kraft – Kunst und Revolution 1918 und 1968“

 

BONN August-Macke-Haus 10.10.2018-17.01.2019
„Bernhard Koehler – Mäzen, Freund und Sammler von August Macke“

 

FRANKFURT Historisches Museum 30.08.2018-20.01.2019
“DAMENWAHL! 100 Jahre Frauenwahlrecht”

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