Kultur-News KW 36-2019

Digitales

  • Wie steht es eigentlich um Open Access in Deutschland? – Eine Antwort bezogen auf Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Ressortforschungseinrichtungen gibt es nun in einer Helmholtz -Studie. via Archivalia
  • 1.000.000! Eine beeindruckende Zahl und eine wichtige – insgesamt mehr als 1 Million Dateien hat das Sächsische Staatsarchiv online gestellt. Sie sind frei abrufbar. via Rambow.
  • „Einige kennen sicherlich die Digitorials der Schirn Kunsthalle Frankfurt, des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung oder die Webdossiers der Stiftung Historische Museen Hamburg. Hierbei handelt es sich um digitale Wissensplattformen, die sich multifunktional aufstellen.“ Und nun reiht sich auch die Hammaburg mit einer Webstory hier ein. via Blog-AMH.
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Zettelkasten #61

Kultur kostet Geld … Richard von Weizsäcker

Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld vor allem deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf. […]
Substantiell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Haushalts zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich ‘Subventionen’ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in eine falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.”

Richard von Weizsäcker (1920-2015), ehem. Bundespräsident