Baumwolle spinnen in der Frühen Neuzeit – Technik und Arbeitsbedingungen 1

Baumwolle

Sich heute die Arbeit in einer frühneuzeitlichen Baumwollspinnerei vorzustellen fällt nicht nur schwer, es ist beinahe unmöglich den Staub, den Schmutz, die Hitze und Schwüle, den Lärm und die Gerüche nachzuvollziehen und nachempfinden zu wollen. Umso wichtiger und auch faszinierender ist es, dass es – zumindest in musealer Form – solche Fabriken noch gibt, die uns einen, wenn auch gereinigten Blick, auf eben diese Verhältnisse erlauben.

Eine dieser musealen Fabriken ist die Textilfabrik Cromford in Ratingen, die gemeinhin als erste mechanisierte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Kontinent gilt.

Haus Cromford "Hohe Fabrik"
Herrenhaus – Cromford – Foto: A. Kircher-Kannemann

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Baumwolle spinnen in der Frühen Neuzeit – Technik und Arbeitsbedingungen 2

Mädchen in Baumwollfabrik

Nachdem wir gesehen haben wie lange es dauerte bis Maschinen entwickelt wurden, die bei der Produktion von Baumwollgarn eingesetzt wurden, schauen wir uns nun an, was diese Maschinen eigentlich taten und wer an ihnen arbeitete. Wir beschreiten den Weg von der Rohbaumwolle bis zum fertigen Baumwollgarn.

 

Man traut es dieser heutigen Massenware nicht zu, dass sie einst so kostbar war wie Seide, aber wenn ich Sie jetzt fragen würde wie viele Arbeitsschritte es von der Rohbaumwolle bis hin zum fertig verpackten Garn braucht, hätten Sie dann eine Idee?

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Baumwolle spinnen in der Frühen Neuzeit – Technik und Arbeitsbedingungen 3

Mädchen in Baumwollfabrik

In den beiden vorangegangenen Beiträgen über die Geschichte der Baumwollspinnerei Teil 1 und Teil 2 klang ja bereits einiges über die Arbeitsbedingungen an, die in diesen Fabriken in der frühen Neuzeit herrschten.

Die Arbeit in einer Baumwollspinnerei um 1800 und auch noch später war sehr hart. Es war eng, denn die Fabrikanten hatten das Bestreben so viele Maschinen wie eben möglich in ihren Fabriken aufzustellen. Die Gänge zwischen den einzelnen Maschinen waren maximal 70 cm breit. So konnte es schnell passieren, dass sich die Kleidung oder auch die Haare der Arbeiterinnen und Arbeiter in ihnen verfingen, denn auch abgedeckt waren sie nicht, die Spulen und Walzen, die sich zum Teil sehr schnell drehten.

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Energiewenden – Wendezeiten

#Energiewende Windräder

Es passt, als hätte jemand zuvor ein Drehbuch geschrieben. Als hätte man interne Informationen aus dem engsten Kreis von Donald Trump gehabt:
Die Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen plant eine Sonderausstellung mit dem Titel „Energiewenden – Wendezeiten“. Zu sehen wird sie sein ab dem 20. Oktober und es geht, wie der Titel schon vermuten lässt, um Energie, ihre Gewinnung, ihre Formen, ihre Geschichte. „Energiewenden – Wendezeiten“ weiterlesen