Gelduba oder die Römer zwischen gestern und morgen – 3. #Kulturwoche: Donnerstag

Kastell Gelduba - Krefeld Gellep

Um Christi Geburt war es – wobei, das wusste damals noch niemand – da siedelten sich ein paar wenige Menschen aus dem Römischen Reich an dessen äußerster Grenze an.
Einen kleinen „vicus“ haben sie gebaut an einem ziemlich großen Fluss, der die Grenze des Reiches war – Limes nannte man die.
„Siser“ [1] wuchs hier gut und das war gut, denn „siser“ war in Rom ausgesprochen beliebt, vor allem bei den Reichen, vor allem beim Kaiser. So beliebt war ihr „siser“, dass sogar dieser weit entfernt lebende berühmte Literat und Naturwissenschaftler namens Plinius über sie schrieb.[2] Das war doch was. Woanders hätte man soviel Ruhm und Aufmerksamkeit wohl nicht bekommen. Man hatte sich also offenbar den richtigen Platz zum Siedeln ausgesucht und hatte ein gutes Leben vor sich.

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Das Museumszentrum Burg Linn in Krefeld Linn- Museums-Tipp

Römisches Glas, Münzen, Keramik Museum Burg Linn

Ein echtes Überraschungsei ist es, das Museumszentrum Burg Linn im Krefelder Stadtteil Linn, denn hier gibt es gleich drei Epochen auf einmal zu sehen und zu erleben und eigentlich vier Museen, denn auch das um die Ecke liegendeTextilmuseum gehört noch dazu. Das ist auch der Grund dafür, warum ich diesmal nicht nur einen Artikel für den Museums-Tipp schreibe, sondern gleich drei (das Textilmuseum kommt später), denn sonst würde dieser Text episch werden.

Konzentrieren wir uns also zunächst einmal auf den ersten Teil: das eigentliche Museum.


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