Das LVR-LandesMuseum in Bonn – Museums-Tipp

LVR Landesmuseum Bonn - Entwicklung des Menschen multimedial

Es ist schon ein ganz schön beeindruckendes Museum, dieses LVR-LandesMuseum auch Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst und Kulturgeschichte genannt und das bezieht sich nicht allein auf die schiere Größe, sondern auch auf die durchaus ungewöhnliche Architektur. Beheimatet ist es in Bonn. Der Träger ist, wie der Name schon vermuten lässt, der Landschaftsverband Rheinland.

Die Anfänge des Museums aber reichen viel weiter zurück und zwar fast 200 Jahre. Um genau zu sein steht im nächsten Jahr der 200. Geburtstag an. Es war am 4. Januar 1820 als der preußische Staatskanzler Karl August von Hardenberg den Erlass zur Errichtung für das „Museum Rheinisch-Westfälischer Altertümer“ unterzeichnete. 1874 dann wurde das Museum zum „Provinzialmuseum Bonn“. Gleichzeitig fand auch die wissenschaftliche Forschung hier eine neue Heimat und die hat sie hier auch bis heute in einem eigenen Gebäude.

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Ausstellung „Ritter und Burgen – Zeitreise ins Mittelalter“ im LVR-Landesmuseum Bonn

Plakat Ausstellung "Ritter und Burgen" LVR-Landesmuseum Bonn

Eine Mitmachausstellung

Wie schwer war eigentlich eine Ritterrüstung und wie haben sich die Menschen im Mittelalter gekleidet? Nun, ich habe es ausprobiert und kann nur sagen: eine Ritterrüstung ist ganz schön schwer und das mit der Kleidung manchmal gar nicht so einfach aber auch nicht so schwierig wie manch anderes im mittelalterlichen Kosmos.

Überhaupt der mittelalterliche Kosmos er ist selbst heute noch reichlich präsent auch wenn er ein paar hundert Jahre vergangen ist. Das Mittelalter fasziniert nicht erst seit den Romanen „Der Name der Rose“ und „Die Säulen der Erde“ (falls sich noch jemand erinnert). Unglaublich viele Filme und Fernsehserien spielen seither im Mittelalter, unendlich viele Bücher sind geschrieben worden. Und wenn wir durch die Straßen laufen alte Kirchen und Klöster sehen und in vielen Regionen beinahe allgegenwärtige Burgen, dann stellen wir fest, dass das Mittelalter gar nicht so vergangen, sondern vielerorts tatsächlich gegenwärtig ist.

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Ausstellung „Europa in Bewegung“ – LVR-Landesmuseum Bonn

Eingang zur Ausstellung "Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter" im LVR-Landesmuseum Bonn F

Europa ist in Bewegung und das nicht erst seit heute oder gestern. Europa war schon immer ein Kontinent, der in Bewegung war, sich bewegte und auch andere in Bewegung setzte. Genau diese Tausende Jahre andauernde Bewegtheit ist es, die die Ausstellung „Europa in Bewegung – Lebenswelten im frühen Mittelalter“ im LVR-Landesmuseum Bonn den Besucherinnen und Besuchern vermitteln möchte.


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Jagdschloss – Museum Burg Linn – Museums-Tipp

Burg Linn und Jagdschloss - Mittelalter trifft Frühneuzeit in Krefeld

Nach dem Rundgang durch das Museum von Burg Linn und die eigentliche mittelalterliche Burg nähern wir uns nun der Frühneuzeit und Neuzeit.
Wir gehen heraus aus dem Burghof, über die Brücke hinab in Richtung auf das Rasenoval, das die ehemalige Vorburg prägt.
Zur Rechten steht das Gebäude, das wir uns nun anschauen wollen: das Jagdschloss. Eigentlich ist eher ein Schlösschen und wenn man es genau nimmt, dann ist es eigentlich nicht mal das. Der Ursprung dieses Gebäudes reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert, ins Jahr 1488, um genau zu sein. Errichtet wurde es damals als Brau- und Backhaus für die Burg und sah gänzlich anders aus als heute. 1707 dann, zur Zeit der Kölner Erzbischöfe, wurde das in die Jahre gekommene Haus zum Amtssitz des Kurkölnischen Amtmannes umgebaut. Man hatte auch wenig andere Möglichkeiten, denn die Burg war im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs weitgehend einem Brand zum Opfer gefallen.
Kurfürst Clemens August war es, der das Gebäude dann erneut umbauen ließ, denn wenn er einmal zur Jagd in Linn weilte, dann wollte der Herr auch annähernd standesgemäß wohnen. Immerhin hatte er schon Schlösser wie Augustusburg und Falkenlust bauen lassen, da konnte er ja hier nicht in einer Kellnerei nächtigen.
Mit dem Einmarsch der Franzosen im Jahr 1794 hatte die Kölner Herrlichkeit hier aber ein Ende und das Jagdschloss verfiel für zwölf Jahre in einen mehr oder minder tiefen Dornröschenschlaf. 1806 kamen neue Besitzer und damit neues Leben in das alte Jagdschloss. Wer diese neuen Besitzer waren, das kann man noch heute dem Dachreiter entnehmen: Ihn zieren zwei bronzene Greifen, die Wappentiere der Familie „de Greiff“.


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