Wetterau-Museum Friedberg – Museums-Tipp

Modell Adolfsturm Wetterau-Museum Friedberg Hessen

Mein Besuch im Wetterau-Museum Friedberg war eher einem Zufall geschuldet, denn einer Empfehlung oder dem Wissen darum, dass es dieses Museum gibt. Nach meinem Besuch dort finde ich das ziemlich unverständlich und deshalb gibt es nun hier einen neuen Museums-Tipp:

Bei einem meiner Besuche in Bad Nauheim suchte ich – wie eigentlich immer – nach einem neuen Ziel. Diverse Schlösser, wie Bad Homburg oder Weilburg hatte ich schon besucht und auch der Keltenwelt am Glauberg einen Besuch abgestattet. Der weithin sichtbare Adolfsturm hatte mich schon bei einem vorangegangenen Besuch nach Friedberg gezogen und ich hatte herausgefunden, dass es dort auch ein kleines Museum geben sollte, eben das Wetterau-Museum. Es lag also nahe den Museumsleiter – Herrn Kögler – anzuschreiben und zu fragen, ob ich für einen Beitrag auf Kultur-Geschichte(n)-Digital einmal sein Haus besuchen dürfe. Er sagte ja und ich fuhr los. Was ich fand war ein gar nicht so kleines und ausgesprochen vielfältiges Museum mit einer langen Geschichte.


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Bad Nauheim – Kurbad zwischen Mathildenhöhe und “Great Spas”

Sprudelhof Bad Nauheim

Nach längerer Zeit geht es hier auf dem Blog mal wieder auf Kulturreise – unser Ziel: Bad Nauheim, eine Jugendstilperle mit dem Flair eines großen Kurbades.

Das Ziel dieser Kulturreise war nicht ganz freiwillig und vielleicht gerade deswegen besonders. Besonders aber auch deswegen, weil mir schnell klar wurde, dass sich auf dieser Reise ganz besonders viele Themen und rote Fäden verbinden lassen.

Die Reise ging also nach Hessen, nach Bad Nauheim und wie sehr viele Menschen hatte ich bei Bad Nauheim erst einmal nur ein Stichwort im Kopf und das war: Elvis! Und wie der Zufall es wollte kam ich pünktlich zum alljährlichen Elvis-Festival in Bad Nauheim an. Gut nur, dass ich Elvis mag, sonst wäre der Kulturschock vielleicht doch ein wenig groß gewesen.

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Grenzenloser Landfriede – ein Besuch im Reichskammergericht – 3. #Kulturwoche: Samstag

Wappenschild Reichskammergericht

Fehden waren im 15. Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation etwas vollkommen Normales. Sie waren quasi an der Tagesordnung. Zwar gab es irgendwie ein übergeordnetes Recht, aber es wurde nicht durchgesetzt und wahrscheinlich wussten viele nicht einmal davon und wenn, dann interessierte es nicht wirklich.

Die Situation konnte und sollte so nicht bleiben, so der Wille des Kaisers. Er wollte, dass Frieden herrschte in seinem Reich – sozusagen ein grenzenloser Landfriede. Es sollte eine Instanz geben, die diesem Frieden zum Recht verhalf und auch zur Durchsetzung.

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Schloss Weilburg – Grenzenlose Adelswelten – 3. #Kulturwoche: Freitag

Schloss Weilburg

Grenzen waren in der Welt des Adels schon immer etwas eher Relatives. Selbst zwischen Ländern, die dazu neigten sich zu bekriegen waren die Grenzen für den Adel fast immer durchlässig. Letztlich führte das zu dem Ergebnis, dass manche Kriege die Anmutung einer extrem brutal ausgetragenen Familienzwistigkeit hatten. Denken wir in dem Zusammenhang nur an den 1. Weltkrieg, in dem sich lauter Cousins gegenüberstanden.

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