Wetterau-Museum Friedberg – Museums-Tipp

Modell Adolfsturm Wetterau-Museum Friedberg Hessen

Mein Besuch im Wetterau-Museum Friedberg war eher einem Zufall geschuldet, denn einer Empfehlung oder dem Wissen darum, dass es dieses Museum gibt. Nach meinem Besuch dort finde ich das ziemlich unverständlich und deshalb gibt es nun hier einen neuen Museums-Tipp:

Bei einem meiner Besuche in Bad Nauheim suchte ich – wie eigentlich immer – nach einem neuen Ziel. Diverse Schlösser, wie Bad Homburg oder Weilburg hatte ich schon besucht und auch der Keltenwelt am Glauberg einen Besuch abgestattet. Der weithin sichtbare Adolfsturm hatte mich schon bei einem vorangegangenen Besuch nach Friedberg gezogen und ich hatte herausgefunden, dass es dort auch ein kleines Museum geben sollte, eben das Wetterau-Museum. Es lag also nahe den Museumsleiter – Herrn Kögler – anzuschreiben und zu fragen, ob ich für einen Beitrag auf Kultur-Geschichte(n)-Digital einmal sein Haus besuchen dürfe. Er sagte ja und ich fuhr los. Was ich fand war ein gar nicht so kleines und ausgesprochen vielfältiges Museum mit einer langen Geschichte.


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Von Haselmäusen und Pfauenfedern – Esskultur im antiken Rom

Kochen Rom #foodMW

Wenn Sie an römische Feste, an die Esskultur im antiken Rom und an die Mahlzeiten der alten Römer denken, denken Sie dann auch zuerst an Orgien? Wenn das so ist, dann sind Sie wohl den Bildern und Szenen in opulenten historischen Monumentalfilmen erlegen und benutzen das Wort Orgie in einer Bedeutung, die es ursprünglich gar nicht hatte.

Also war eigentlich alles ganz anders?

Ja – und ein klein wenig auch Nein – aber lassen Sie uns die Geschichte einfach mal der Reihe nach betrachten.

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Gelduba – „Abenteuer Großgrabung“

Arbeit der Archäologen

Sonderausstellung im Museum Burg Linn – Krefeld

[Pressekonferenz / Werbung]

Gelduba, werden die meisten von Ihnen wahrscheinlich fragen, wo das denn sei und vor allem was das sei?

Gelduba ist der heutige Krefelder Ortsteil Gellep und viel mehr. Gelduba ist ein Schlachtfeld des Bataveraufstandes im Jahr 69 n. Chr. Gleichzeitig war Gelduba ein römischer vicus – ein Dorf und auch ein römisches Kastell. Noch bekannter aber: Gelduba ist auch das größte archäologisch erschlossene Gräberfeld nördlich der Alpen mit rund 6.500 Gräbern, die von der Eisenzeit bis hinein ins 8. Jahrhundert reichen.

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Gedanken zur „Grenzenlosigkeit“ von Kultur – 3. #Kulturwoche: Sonntag

Richard von Weizsäcker über Grenzen

Die 3. Kulturwoche stand erstmals unter einem Motto: „Grenzenlosigkeit“ hieß es. Der Gedanke der Grenzenlosigkeit war aufgekommen, weil ich an vielen Orten, die ich zur Vorbereitung auf diese Kulturwoche besucht habe, Grenzüberschreitungen erlebt und erfahren habe. Spannend aber war, dass sich auch immer rote Fäden gefunden haben, die die Orte, Menschen und Themen miteinander verbunden haben. Grenzen scheinen also vielfach etwas Relatives zu sein.

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