Gedanken zur „Grenzenlosigkeit“ von Kultur – 3. #Kulturwoche: Sonntag

Richard von Weizsäcker über Grenzen

Die 3. Kulturwoche stand erstmals unter einem Motto: „Grenzenlosigkeit“ hieß es. Der Gedanke der Grenzenlosigkeit war aufgekommen, weil ich an vielen Orten, die ich zur Vorbereitung auf diese Kulturwoche besucht habe, Grenzüberschreitungen erlebt und erfahren habe. Spannend aber war, dass sich auch immer rote Fäden gefunden haben, die die Orte, Menschen und Themen miteinander verbunden haben. Grenzen scheinen also vielfach etwas Relatives zu sein.

„Gedanken zur „Grenzenlosigkeit“ von Kultur – 3. #Kulturwoche: Sonntag“ weiterlesen

Grenzenloser Landfriede – ein Besuch im Reichskammergericht – 3. #Kulturwoche: Samstag

Wappenschild Reichskammergericht

Fehden waren im 15. Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation etwas vollkommen Normales. Sie waren quasi an der Tagesordnung. Zwar gab es irgendwie ein übergeordnetes Recht, aber es wurde nicht durchgesetzt und wahrscheinlich wussten viele nicht einmal davon und wenn, dann interessierte es nicht wirklich.

Die Situation konnte und sollte so nicht bleiben, so der Wille des Kaisers. Er wollte, dass Frieden herrschte in seinem Reich – sozusagen ein grenzenloser Landfriede. Es sollte eine Instanz geben, die diesem Frieden zum Recht verhalf und auch zur Durchsetzung.

„Grenzenloser Landfriede – ein Besuch im Reichskammergericht – 3. #Kulturwoche: Samstag“ weiterlesen

Gutes Essen bei Familie Goethe – 2. #Kulturwoche: Sonntag

Rheingau Goetheblick

Es ist inzwischen Sonntag geworden in unserer Kulturwoche. Der letzte Tag, wie schnell doch die Zeit vergeht und wie viele Erlebnisse in so eine Woche passen. Da passt es ganz gut es am Sonntag ein wenig ruhiger angehen zu lassen und sich auch mal den leiblichen Genüssen zuzuwenden.

„Gutes Essen bei Familie Goethe – 2. #Kulturwoche: Sonntag“ weiterlesen

Eine traumschöne Stadt und eine Liebesgeschichte – 2. #Kulturwoche: Dienstag

Von Bad Nauheim und dem Jugendstil geht es heute in eine gar nicht so weit entfernte Stadt und wie auch in der letzten Kulturwoche ist es wieder ein Dienstag an dem mir jener berühmte Dichter begegnen wird. Wie die Dinge sich manchmal treffen …

Ich schreite am Dom vorbei, die Gassen entlang. Zur Rechten eine Hofeinfahrt, ich gehe hinein und schaue mich um.
Ja, hier ist es wohl. Hier scheint sie zu wohnen, in diesem Haus in Weiß und Grau. Drei stufen führen hinauf zu ihrer Türe. Langsam steige ich sie hinauf, lege die Hand auf die Türklinke und erwarte im Innern jenes Bild zu sehen, das ich von jenem Gemälde kenne und das einging in die Weltliteratur.

„Eine traumschöne Stadt und eine Liebesgeschichte – 2. #Kulturwoche: Dienstag“ weiterlesen