Kultur-News KW 09-2017

Digitales

Schloss Muskau
Schloss Muskau von August Friedrich Wilhelm Nothnagel (1822—1899), Theodor Albert [Public domain], via Wikimedia Commons

Ausstellung

Ottheinrich
Porträt Ottheinrichs von Georg Pencz [Public domain], via Wikimedia Commons; Originalgetreue Kopie: 1. The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH.

Geschichte

MetMuseum
Eingangshalle des Metropolitan Museum of Art auf der 14. Straße, Frank Waller ca. 1881, gemeinfrei, Metropolitan Museum

Museen

Dante
Dante Alighieri von Giotto [Public domain], via Wikimedia Commons

Wissenschaft

 

Fernsehen

 

Aufreger der Woche

  • Im Grunde hätte ich auch schreiben können: Aufreger des Monats, denn es ist das gleiche Aureger-Thema wie in der vergangenen Woche. Allerdings sind neue Fakten und Informationen hinzugekommen, denn Julien Reitzenstein hat sich nun selbst zum Thema geäußert:
    http://www.geschichtsmanufaktur.eu/8.html

Wenn die von ihm dargestellten Fakten so stimmen, dann läge der schwarze Peter durchaus bei H-Soz-Kult.
Dennoch müsste er sich die Frage gefallen lassen, warum er nicht auf einem anderen öffentlichen Portal zur Diskussion aufgerufen und die Rezension besprochen hat, was er ja nun (sicher nicht zuletzt aufgrund des öffentlichen Drucks, der entstanden ist) tut.
Im Moment scheint es mir, als sei die „gute wissenschaftliche“ Diskussionskultur bei beiden Parteien abhandengekommen. Mich auf eine Seite zu schlagen vermag ich nicht.
Ich stelle nur mit Bedauern fest, dass hier offenbar wissenschaftliche Hahnenkämpfe in Gang sind, bei denen am Ende zumindest die Wissenschaft als Verlierer vom Platz geht.

Eine sehr detaillierte Auseinandersetzung mit diesem Fall liefert auch in dieser Woche Klaus Graf:
http://archivalia.hypotheses.org/63400

Bezugnehmend auch auf den ausführlichen Artikel von Ben Kaden, der mit Reitzenstein korrespondierte:
https://libreas.wordpress.com/2017/02/27/ergaenzung-julien-reitzenstein-hsozkult/

Eine sehr knappe Stellungnahme des Verbandes der Historiker und HistorikerInnen lautet: „Wissenschaft lebt von der freien Bewertung von Forschungsergebnissen. Redaktionen von Zeitschriften und Rezensionsportalen tragen Sorge dafür, dass diese unabhängig und nicht überzogen ausfallen. Gefährdet wird diese Freiheit der Forschung, wenn kritische Besprechungen vor Gericht ausgetragen werden.“
http://www.historikerverband.de/aktuelles/aktuelles-details/article/freie-bewertung-von-forschungsergebnissen-1.html

 

Bücher
Foto: A. Kircher-Kannemann

Lesenswert

 

Was zum Spielen

  • Was passiert, wenn zwei Historiker nicht nur ein Spiel spielen, sondern gleich noch eins entwickeln, darüber informierte in dieser Woche Tobias Winnerling.
    Ach ja, und das Spiel gibt’s gleich auch noch:
    https://gespielt.hypotheses.org/1231 

Sehenswert

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