Kultur-News Extra – #Closedbutopen

Man hätte befürchten können, dass die Corona-Pandemie auch das Kulturleben massiv ausbremst und beinahe lahmgelegt. Aber das ist zum Glück nicht geschehen. Es ist vor allem deswegen nicht geschehen, weil sich Kulturschaffende, ebenso wie Museen sehr schnell auf digitale Kanäle und Plattformen verlegt haben. Zum Teil waren die schon vorhanden und zum Teil entstehen sie Tag für Tag neu.
Man sieht deutlich: auch in Zeiten von Shutdown und Social Distancing kann Kultur – dank Digitalisierung – weitergehen.

In den Kultur-News KW 11-2020 hatte ich darum gebeten mir digitale Kulturangebote zu melden und dieser Aufruf war sehr erfolgreich. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Museen und Kulturfans, die mir nahezu täglich immer neue und spannende Links zukommen lassen. Ihr seid toll und bitte macht so weiter!

Die am meisten genutzten Hashtags sind (nach Kategorien):

Allgemein für Kulturinstitutionen und Kulturevents:
#closedbutopen
#digitaloutreach
#culturedoesntstop
#openculture
#KulturinZeitenvonCorona
#Kulturdigital
#KulturimNetz
#KulturGegenCorona
#KulturstattCorona
#HomeOfficeGLAM

Für Museen:
#MuseumFromHome
#DigAMus
#DigitalMuseum
#museumonline
#virtualmuseum
#DigSmus
#MuseumBouquet
#ColorOurCollections
#MuseumGames


Für Kulturvermittlung:
#digkv
#Digikv

Für Kunst und Kunstmuseen:
#CalmDownArt
#MuseumMomentofZen
#MyHomeIsMyMuseum
#BetweenArtandQuarantine

Für Online-Sammlungen von Museen und anderen Kulturinstitutionen:
#digitaleSammlung

Für Theater:
#onlinetheater
#theaterundnetz
#streamingspielplan

Für Bibliotheken:
#BibliothekenSindDa
#BibliothekVonZuhause

Inzwischen versehen die meisten Institutionen ihre Angebote mit den Hashtags #Closedbutopen oder #KulturInZeitenvonCorona.
Speziell Museen nutzen zudem die Hashtags #MuseumFromHome oder #DigAMus.


Digitale Sammlungen

  • Eine der wichtigsten Sammlungen für Museen ist sicherlich Google Arts and Culture. Insgesamt finden sich dort allein von deutschen Museen 121 Sammlungen.
  • Gleiches gilt auch für die Europeana: zahlreiche Ausstellungen und Dokumente lassen keinesfalls Langeweile aufkommen.

Museen digital – Deutschland

Historische und Archäologische Museen

  • #PestaufSendung heißt es beim LWL-Museum für Archäologie in Herne @LWLMuseumArchae. Jeden Tag geht man hier via Youtube auf Tour durch die aktuelle Sonderausstellung „Pest“.
  • Via Facebook geht es auch beim Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz. Auf dem Account finden sich zahlreiche Vorträge zu ganz unterschiedlichen Themen.
    Außerdem gibt es die aktuelle Sonderausstellung “Leben am Toten Meer” auch digital.
  • „Auch das @BLM_Karlsruhe wird Euch in diesen Zeiten mit digitalen Häppchen aus dem Museum versorgen.“ twitterte das Badische Landesmuseum. Seither versorgt es alle Kulturinteressierten regelmäßig mit digitalen Neuigkeiten.
    Im neuesten Newsletter steht zu lesen:
    ” Damit Sie das Karlsruher Schloss, die aktuellen Ausstellungen und Sammlungen des Badischen Landesmuseums auch von zu Hause aus besuchen können, gibt es ein neues Angebot. Unter dem Titel “Museum digital – Unser Angebot in Corona-Zeiten” stellen die Mitarbeiter*innen Themen aus dem Museum vor. Mit kurzen Video-Updates über die Ausstellungen, Projekte und Sammlungen zeigt das Museum täglich von Montag bis Freitag, dass es trotz Corona weitergeht.
    Verfügbar unter www.landesmuseum.de/digital sowie auf Facebook, Twitter und Youtube
    Wer erst einmal auf den digitalen Kulturgenuss gekommen ist, kann sich unter dem Stichwort kultur@home bei  Kultur in Karlsruhe über die weiteren digitalen Angebote der städtischen Kulturinstitutionen informieren.
    Bleiben Sie gesund!”
  • Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bietet virtuelle Ausstellungsrundgänge an, wie hier zur RAF-Ausstellung 2013/14.
  • “Derzeit ausschließlich digital: Ausstellungen und Ferienprogramm demnächst virtuell” heißt es aktuell auch beim Museum Burg Posterstein. Mehr Infos gibt es auf dem Blog.
  • Am Sonntag, den 29. März gab es bei Burg Posterstein eine virtuelle Ausstellungseröffnung. “#schlössersafari virtuell, weltweit – Eine digitale Ausstellung des Museum Burg Posterstein” heißt es hier nun.
  • Das Bomann-Museum in Celle bringt ab jetzt jeden Donnerstag eine Online-Führung bei Facebook.
  • Das Haus der Geschichte Bonn schreibt in seinem neuesten Newsletter:
    “#GeschichteFürZuhause – WIR SIND WEITERHIN FÜR SIE DA! UNSER ONLINE-ANGEBOT FÜR SIE
    Wegen der Corona-Krise ist auch das Haus der Geschichte in Bonn bis auf Weiteres geschlossen. Doch das heißt nicht, dass es bei uns kein Programm gibt! Auf unseren Social-Media-Kanälen bei Facebook, Instagram und Twitter versorgen wir Sie regelmäßig mit #GeschichteFürZuhause: Wir zeigen Ihnen die Hintergründe zu spannenden Objekten aus unseren Sammlungen, historische Fotos oder nehmen Sie per Video mit in unsere Ausstellung. Erleben Sie unser Museum von Zuhause! Oder tauchen Sie noch tiefer in die Geschichte ein und besuchen Sie unser Lebendiges Museum Online (LeMO). Hier laden unter anderem Objekte und Zeitzeugenberichte zum Stöbern ein. So überbrücken wir mit Ihnen die Zeit, bis wir Sie wieder im Museum begrüßen dürfen!
    Unsere Online-Angebote in der Übersicht”
    Dazu kommt noch ein sehr gut gefüllter YouTube-Kanal.
Schloss Friedenstein stellt täglich auf Twitter, Facebook und Instagram Räume und Kunstwerke vor.
  • In Schloss Burg gibt es gleich eine Führung vom Chef persönlich via Facebook.
  • Nicht nur Schlösser, auch Klöster lassen sich inzwischen online erkunden, so z. B. das Kloster Chorin.
  • Das Stadtmuseum Duisburg begegnet der Schließung aktuell mit einem neu eingerichteten Blog und der beginnt mit “Baustellenbericht: Sonderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner. Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung“.
  • Das Museum Burg Linn nutzt YouTube – hier sorgt die eigene Märchenerzählerin für die Kinder. Und bei Facebook findet sich ein Bastelbogen gegen die Langeweile.

Kunstmuseen

  • Die Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel hat eine große Onlinedatenbank mit mehr als 1.600 Werken zu bieten vom 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
  • „Mit MdbK [insight] denken wir digitale Kunstvermittlung einen Schritt weiter – Nah, interaktiv und echt informativ! Wir wagen den Versuch eines neuen Formats und machen einfach. Das Ziel: Ein digitales MdbK-Erlebnis. Wir treffen KünstlerInnen aus unseren Ausstellungen, sprechen über ihre Werke, über sie uvm. und beantworten eure Fragen in den Kommentaren. Alles live, alles authentisch.“ Den Livestream gibt es auf dem Facebook-Kanal des Museums der bildenden Künste Leipzig.
  • Bunte Götter und viele andere interessante Themen finden sich beim Liebighaus.
  • Das Städel-Museum hat derart viele digitale Angebote, dass man sie fast nicht aufzählen kann. allen voran die digitale Sammlung. Ebenfalls sehr schön sind die Digitorials zu verschiedenen Ausstellungen.
  • Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt bietet zu ihrer Ausstellung „Fantastische Frauen“, die eigentlich noch bis zum 24. Mai laufen soll(te) eine digitale Version an.
  • Vom Barock bis zur Modernen Kunst reichen die Sammlungen des Kunstpalast Düsseldorf, die digital via Google Arts and Culture verfügbar sind.
  • Zumindest eine Fotogalerie wichtiger Werke des Lehmbruck-Museums ist ebenfalls online via Google Arts and Culture zu finden.
  • Die Draiflessen Collection schrieb in ihrer heutigen Pressemitteilung (18.03.2020): “Unsere Ausstellung HOFFNUNG, unsere Kabinettausstellung AM DRITTEN TAGE … und unsere Präsentation LIEBLINGSSTÜCKE: „Onkel Canterbumm – Wie eine Werbefigur ins Archiv kam“ werden virtuell über unsere Homepage und Social Media für unsere Besucher geöffnet sein! Über diese Kanäle werden wir in den kommenden Wochen Informationen und Bilder zu den Ausstellungen, aber auch museumspädagogisches Material für Kinder (zum Download) zur Verfügung stellen. Gleichzeitig möchten wir mit unseren Besucher*innen in Kontakt bleiben, sie teilhaben lassen – auch dafür erarbeiten wir unterschiedliche Angebote.
    Unser Angebot findet sich daher demnächst hier [EDIT 24.03.: Die Inhalte auf der Website sind erweitert worden]:
    Web: www.draiflessen.com
    Facebook: @DraiflessenCollection (https://www.facebook.com/DraiflessenCollection)
    Instagram: @draiflessencollection (https://www.instagram.com/draiflessencollection)
    Twitter: @draiflessencoll (https://twitter.com/draiflessencoll)”
  • Die Staatliche Kunsthalle Baden Baden bietet das Projekt 2minKunst.de bereits seit Ende vergangenen Jahres an.
  • BUNDESKUNSTHALLE @bundeskunsthall·
    “Ein #Museum ohne Besucher ist seltsam, aber wir lassen die #Kunstwerke nicht verstauben. Wir werden euch digital auf allen Online-Kanälen der #Bundeskunsthalle an den #Ausstellungen teilhaben lassen. “
  • Das Museum Küppersmühle bietet auf seinem Instagram-Account virtuelle Rundgänge und Führungen an.
Der Link zum Lenbachhaus führt zu zahlreichen Videos, sowie zum Begleitheft und weiteren Informationen zur Ausstellung.
  • Das Museum Barberini hat sein große Monet-Ausstellung mit Videos und Experteninterviews ebenfalls ins Internet verlegt.
  • Mit Video, Audioguide und zahlreichen Bildern aus der Sammlung zu Klimt und Munch begegnet das Kunstmuseum Moritzburg der aktuellen Schliessung.

Naturkundemuseen


Spezialmuseen und Einzelausstellungen

  • Ausstellungsbeitrag “Leinen trifft auf Tribal Tech” online!
    „Der Ausstellungsbeitrag des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach ist während der vorübergehenden Schließung von “Gut betucht” hier online verfügbar!“
  • Virtuelle Ausstellung der Deutschen Nationalbibliothek
    “Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode”
    “Die virtuelle Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen von der Frühgeschichte bis heute und erzählt Kulturgeschichte aus dem Blickwinkel von Schrift und Buch bis zur digitalen Netzwelt. Chronologisches Rückgrat der Ausstellung sind Medieninnovationen und deren geistesgeschichtliche Einbettung, Querschnittsthemen wie Zensur oder Lesewelten werden epochenübergreifend vorgestellt und machen so Kontinuitäten und Brüche der Mediengeschichte nachvollziehbar.
    In dem vernetzten Angebot kann sich der Besucher seinen Interessen gemäß durch die Geschichte der Medien bewegen, Querverweisen nachgehen und historische Quellen erkunden. Im Zentrum stehen elf Themenmodule, die jeweils ausgewählte Akteure der Mediengeschichte vorstellen. Anhand von pointiert erzählten Objektgeschichten können die Online-Besucher verschiedenen Themenpfaden folgen.”
    http://mediengeschichte.dnb.de/DBSMZBN/Web/DE/Meta/UeberDieAusstellung/ueber_die_ausstellung.html
  • Zeppelin Museum @ZeppelinMuseum
  • „Unsere Direktorin schickt Grüße aus dem geschlossenen #Museum und gibt einen kleinen Ausblick darauf, was wir so vorhaben, bis die Türen wieder aufgehen. Habt ihr Wünsche und Ideen? Her damit! (Sonst bekommt ihr das, was wir uns selbst ausdenken…)“. Zahlreiche digitale Angebote gibt es bereits jetzt auf der Seite des Museums.
  • Auch das Hansemuseum Lübeck ist jetzt #Closedbutopen und bietet viele Angebote in Sachen #MuseumFromHome:
    Am Freitag, 27.03. um 16 Uhr gibt es bei Facebook eine erste Live-Führung.
  • Das Deutsche Marinemuseum Wilhelmshaven bietet inzwischen ebenfalls auf YouTube digitale Museumsführungen an.
https://twitter.com/goethemuseum/status/1244602824987676672
  • Die Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen hat ihre Ausstellung  „… und laut zu sagen: Nein.“ zwar auf Frühjahr 2021 verschoben, stellt aber nun schon einmal jeden Samstag Teile daraus auf der Website vor.
  • Zahlreiche digitale Angebote finden sich auf der Seite des Technoseums.
  • Videoführungen gibt es auch beim Museum für Industriekultur Osnabrück, ebenfalls via YouTube.
  • Das Bach-Museum Leipzig bietet ebenfalls einen, wenn auch nicht besonders aufbereiteten, Rundgang durch die Ausstellung an.

Museumsverbände

  • “Für folgende der 53 Museen im Ostalbkreis bietet das Landratsamt Ostalbkreis einen virtuellen Rundgang im Internet an:
    – Abtsgmünd-Untergröningen: Heimatkundliches Museum im Schloss (mit virtuellem Rundgang)
    – Abtsgmünd-Leinroden: Lingelbachs Scheune – Optische Phänomene (mit virtuellem Rundgang)
    – Bopfingen-Oberdorf: Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis – Ehemalige Synagoge Oberdorf (mit virtuellem Rundgang)
    – Ellwangen: Alamannenmuseum Ellwangen (mit virtuellem Rundgang)
    – Ellwangen: Schlossmuseum Ellwangen (mit virtuellem Rundgang)
    – Gschwend-Horlachen: Heimatmuseum im alten Rathaus (mit virtuellem Rundgang)
    – Heubach: Miedermuseum (mit virtuellem Rundgang) / “Heubacher Geschichtssplitter”
    – Hüttlingen-Niederalfingen: Heimatmuseum im Vogteigebäude (mit virtuellem Rundgang)
    – Neresheim: Härtsfeld-Museumsbahn “Schättere” (mit virtuellem Rundgang)
    – Neresheim: Klostermuseum (mit virtuellem Rundgang)
    – Riesbürg-Goldburghausen: Goldbergmuseum (mit virtuellem Rundgang)
    – Rosenberg: Galerie & Museum im Alten Rathaus Rosenberg (mit virtuellem Rundgang)
    – Schwäbisch Gmünd: Museum im Prediger (mit virtuellem Rundgang)
    – Unterschneidheim-Zipplingen: Land- und Technikmuseum Unterschneidheim (mit virtuellem Rundgang)
    – Waldstetten: Heimatmuseum Waldstetten (mit virtuellem Rundgang)”
    http://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=38&_sub1=163&_sub2=181&id=198
  • Auch die Bayerische Schlösserverwaltung hat ein üppiges Online-Angebot zusammengestellt vom interaktiven #Lustwandeln bis hin zu Schlössern in 3D.
    Für Kinder gibt es Bastelanleitungen, Puzzles. Memory und Malvorlagen.

Museen digital – international

Frankreich

  • Der Louvre hat bereits seit einiger Zeit ein großes digitales Angebot zu bieten.
  • Musée Jacquemart-André hat eine große Online-Kollektion zu bieten.
  • Nancy – die Stadt des Jugendstils hat natürlich auch ein passendes Museum: das Musée de l’École de Nancy, das nun auch Einblicke in die frisch renovierte Jugendstilvilla erlaubt.

Großbritannien

  • Das British Museum – digital “Museum of the World” bietet ein reichhaltiges digitales Angebot.
  • National Gallery of Art @ngadc
  • „While our doors may be closed, we’ll still bring the Gallery to you online. During our closure, we’ll take you on a tour, gallery by gallery. Each day we’ll focus on one room and the works of art on view within it.” Viele Videos und Audios gibt es auf der Seite des Museums zusätzlich zu finden.

Italien


Niederlande

  • Rijksmuseum @rijksmuseum
  • „The museum may be closed, you can still enjoy our collection online! This coming week we will take you on a virtual tour through the Rijksmuseum. Today: the Gallery of Honour, with our most famous paintings.  Where should we go next?” http://rijksmuseum.nl/rijksstudio
  • Digital zu erreichen ist auch das Anne Frank-Haus inklusive einer 360° Ansicht.

Norwegen


Österreich

Beim Belvedere Museum gibt es täglich ein neues Video via Twitter

Außerdem gibt es beim Belvedere auch eine große Sammlung historischer Ausstellungskataloge.

Spanien

  • Ein ausgesprochen reichhaltiges digitales Angebot hat das Museo del Prado in Madrid zu bieten.

USA

  • Die Frick Collection in New York ist geschlossen, aber virtuell kann man die Räume und die Sammlung erkunden.

Museums-Apps

  • Eine Liste von insgesamt 180 Museums-Apps findet sich auf der Seite Museumsapps.de.

Museums-Aktionen

  • Lindenau-Museum @LindenauMuseum
    #kunstcontracorona Gegen den Corona-Stillstand: Schaffen Sie ein eigenes Kunstwerk oder fotografieren Sie eines in Ihrem Umfeld! Wir richten ein „Web-Museum“ auf unserer Homepage ein und veröffentlichen die besten Werke. Fotos an presse@lindenau-museum.de “
  • Auf der Facebook-Seite des Neanderthal Museum heißt es aktuell “Unsere #Scouts beantworten normalerweise all eure Fragen im Museum – das funktioniert auch digital! Unter diesem Post sammeln wir in den nächsten Tagen Fragen, die ihr über das Museum, Neandertaler oder die Steinzeit wissen möchtet. Die Antworten erhaltet ihr dann in einem Video🎥 Auf die Plätze, fertig, los: Wir freuen uns über den Austausch 😊”

Musik digital

  • Einen Online-Spielplan gibt es aktuell bei nachtkritik.
  • Die Staatsoper Stuttgart hat inzwischen zahlreiche digitale Angebote, darunter z. B. #joinusathome oder auch Oper trotz Corona.
  • Auch die Berliner Staatsoper bietet inzwischen ein digitales Programm, z. T. über die ZDF-Mediathek.
  • Wer sich für Oper interessiert und schon immer einmal wissen wollte, wie sich denn die so zu Beginn des 20. Jahrhunderts angehört hat, der sollte unbedingt im in der Österreichischen Mediathek, bzw. dem audiovisuellen Archiv des Technischen Museum Wien stöbern gehen. Da nämlich gibt es das Hofopernensemble der Ära Mahler zu hören.
  • Auch Andrew Lloy Webber öffnet sein Archiv und einen eigenen YouTube-Kanal. “The Shows Must Go On” heißt er und bietet – jedesmal begrenzt auf 48 Stunden – ein Webber-Musical.
    Den Anfang macht am 3. April “Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat”

https://www.youtube.com/theshowsmustgoon

  • Vom Klavierkonzert über Kinderopern bis hin zu Jazz reicht das Angebot der Mediathek der Elbphilharmonie. Da ist wohl für beinahe jeden etwas dabei.
    Man kann aber auch gleich auf den YouTube-Kanal gehen, denn da gibt es auch gleich noch Führungen.

Bibliotheken und Archive online

  • Mit der Geschichte Gelsenkirchens kann man sich auch online beschäftigen, denn das Stadtarchiv Gelsenkirchen wird in den nächsten Wochen regelmäßig Akten online stellen, wie man auf Facebook mitteilte. via Archivalia.
  • Via Google Arts and Culture bietet das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen die Ausstellung „schwarz-weiß wird bunt“ zum 70. Geburtstag des Landes NRW.
  • Zahlreiche weitere Online-Angebote aus den Bereichen Kultur und Bildung hat Netbib zusammengestellt.
  • Die Bayerische Staatsbibliothek hat aufgrund der Corona-Krise und der Schließung aller Bibliotheken ein vereinfachtes Zulassungsverfahren initiiert. Auf der Website heißt es dazu: “Angesichts der momentanen Situation – die Bayerische Staatsbibliothek ist für die Öffentlichkeit geschlossen und damit auch die Möglichkeit, sich für eine Benutzung zuzulassen – wird ein vereinfachtes Zulassungsverfahren angeboten. Dadurch erhalten die Benutzerinnen und Benutzer die Möglichkeit, die digitalen Services und die elektronischen Medien (E-Books, elektronische Zeitschriften, Datenbanken etc.) zu nutzen.”
  • Bei Wikimedia gibt es inzwischen eine ausführliche Liste von Online-Angeboten von Bibliotheken

#Closedbutopen – Funde

  • Ein virtueller Rundgang durch meine Lieblings-Kathedrale mit herrlichem Ausblick auf Metz:

4 Antworten auf „Kultur-News Extra – #Closedbutopen“

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