Die Poesie des Meeres

Es ist Sonntag und die Blogparade #DHMMeer „Europa und das Meer – was bedeutet mir das Meer? | #DHMMeer“ (Laufzeit: 20.6. – 25.7.2018) beschäftigt mich immer noch in meinen Gedanken- “Die Poesie des Meeres” kommt mir in den Sinn.

Über 70 Beiträge gibt es inzwischen in der Blogparade. Eine unglaubliche Zahl. Poesie ist wenig dabei.

Und weil Sonntage für mich immer auch Tage sind an denen ich die Woche Revue passieren lasse und mich gerne mit alten Büchern auf die Terrasse begebe, passte es irgendwie sehr gut einmal über die “Poesie des Meeres” nachzudenken und Gedichte und alte Gemälde zu sammeln, die das Meer auf eine ganz andere Art zeigen, als ich dies in meinem Artikel “Wem gehört das Meer?” getan habe.Also einfach einmal eher leichte (und manchmal auch nicht ganz so leichte) Sonntagskost zum Nachsinnen über das Meer:

 

Ludwolf Bakhuizen, #DHMMeer, Meer
Ludolf Bakhuizen Seascape 1664 [Public domain], from Wikimedia Commons

Glänzen sah ich das Meer und blinken die liebliche Welle,
Frisch mit günstigem Wind zogen die Segel dahin.
Keine Sehnsucht fühlte mein Herz; es wendete rückwärts,
Nach dem Schnee des Gebirgs, bald sich der schmachtende Blick.
Südwärts liegen der Schätze wie viel! Doch einer im Norden
Zieht, ein großer Magnet, unwiderstehlich zurück.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Armoldus van Anthonissen, #DHMMeer
Arnoldus van Anthonissen [Public domain], via Wikimedia Commons

Meeresstille
Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuern Weite
Reget keine Welle sich.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Willem van de Velde II, #DHMMeer
Willem van de Velde the Younger [Public domain], via Wikimedia Commons

Alles ist aus dem Wasser entsprungen!
Alles wird durch Wasser erhalten!
Ozean, gönn uns dein ewiges Walten.
Wenn du nicht in Wolken sendetest,
Nicht reiche Bäche spendetest,
Hin und her nicht Flüsse wendetest,
Die Ströme nicht vollendetest,
Was wären Gebirge, was Ebnen und Welt?
Du bist’s, der das frischeste Leben erhält.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Isaac Sailmaker, The first Britannia, #DHMMeer
Isaac Sailmaker The first ‘Britannia’, 98 guns, under sail, with other men-o’-war, 1683 [Public domain], via Wikimedia Commons

Hinaus an den Strand will ich gehen,
Wenn keiner wacht
Das wilde Meer zu sehen
Und die heilige Nacht.

Und wieder faßt mich das alte Weh –

Am Strand tanzt ein Boot.
Das lockt mich hinaus in die tosende See,
Fort, fort für immer von Haß und Not,
In die See, in die Nacht, in das Glück, in den Tod.

Ich löse das Tau
Und die Freiheit lacht
Hinter Nebel und Grau.
Und ich fahre jubelnd hinaus in die Nacht,
Das Elend fliehend zu Tod und Glück.

Einmal nur blick ich zurück.
Da winkt am Land
Eine Freundeshand –

Und wie ich das seh,
Da hab ich vergessen all Haß und Not.
Es faßt mich wieder das alte Weh.
Ich wende das Boot
Zurück zum Land
Und küsse die treue Freundeshand.

Joachim Ringelnatz

 

 

Lieve Verschuer, #DHMMeer
Lieve Verschuier The arrival of King Charles II of England in Rotterdam, 24 May 1660. [Public domain], via Wikimedia Commons

Ich suche Sternengefunkel.
All mein Karbunkel
Brennt Sonne dunkel.
Sonne drohet mit Stich.

Warum brennt mich die Sonne im Zorn?
Warum brennt sie gerade mich?
Warum nicht Korn?

Ich folge weißen Mannes Spur.
Der Mann war weiß und roch so gut.
Mir ist in meiner Muschelschnur
So negligé zu Mut.

Kam in mein Wigwam
Weit übers Meer,
Seit er zurückschwamm,
Das Wigwam
Blieb leer.

Drüben am Walde
Kängt ein Guruh – –

Warte nur balde
Kängurst auch du.

Joachim Ringelnatz

 

 

 

Abraham Storck, #DHMMeer
Abraham Storck Dutch Whalers near Spitsbergen, 1690 [Public domain], via Wikimedia Commons

Am blassen Meeresstrande
Saß ich gedankenbekümmert und einsam.
Die Sonne neigte sich tiefer, und warf
Glührote Streifen auf das Wasser,
Und die weißen, weiten Wellen,
Von der Flut gedrängt,
Schäumten und rauschten näher und näher –
Ein seltsam Geräusch, ein Flüstern und Pfeifen,
Ein Lachen und Murmeln, Seufzen und Sausen,
Dazwischen ein wiegenliedheimliches Singen –
Mir war, als hört ich verschollne Sagen,
Uralte, liebliche Märchen,
Die ich einst, als Knabe,
Von Nachbarskindern vernahm,
Wenn wir am Sommerabend,
Auf den Treppensteinen der Haustür,
Zum stillen Erzählen niederkauerten,
Mit kleinen horchenden Herzen
Und neugierklugen Augen; –
Während die großen Mädchen,
Neben duftenden Blumentöpfen,
Gegenüber am Fenster saßen,
Rosengesichter,
Lächelnd und mondbeglänzt.

Heinrich Heine

 

Lustjacht Friedrichs d. Gr., #DHMMeer
Bildunterschrift in der Brandenburgia: „Lustjacht „Friedrich“ König Friedrichs I. beim Einzuge am 8. März 1708.“ nach einem Gemälde von Johann Georg Wolfgang, ca. 1708 [Public domain] via Wikimedia Commons

Verzweiflung

So tönet denn, schäumende Wellen,
Und windet euch rund um mich her!
Mag Unglück doch laut um mich bellen,
Erbost sein das grausame Meer!

Ich lache den stürmenden Wettern,
Verachte den Zorngrimm der Flut;
O, mögen mich Felsen zerschmettern!
Denn nimmer wird es gut.

Nicht klag’ ich, und mag ich nun scheitern,
Im wäßrigen Tiefen vergehn!
Mein Blick wird sich nie mehr erheitern,
Den Stern meiner Liebe zu sehn.

So wälzt euch bergab mit Gewittern,
Und raset, ihr Stürme, mich an,
Daß Felsen an Felsen zersplittern!
Ich bin ein verlorener Mann.

Ludwig Tieck

 

 

Antoine Roux, #DHMMeer
Antoine Roux Two views of the same ship, a US three-masted ship [Public domain], via Wikimedia Commons

Mondscheinlerchen

Von dem Lager heb’ ich sacht
meine müden Glieder,
eine warme Sommernacht
draußen stärkt sich wieder.

Mondschein liegt um Meer und Land
dämmerig gebreitet,
in den weißen Dünensand
Well’ auf Welle gleitet.

Unaufhörlich bläst das Meer
eherne Posaunen;
Roggenfelder, segenschwer,
leise wogend raunen.

Wiesenfläche, Feld und Hain
zaubereinsam schillern,
badend hoch im Mondenschein
Mondscheinlerchen trillern.

»Lerche, sprich, was singst du nur
um die Mitternachtsstunde?
Dämmer liegt auf Meer und Flur
und im Wiesengrunde.«

»Will ich meinen Lobgesang
halb zu Ende bringen,
muß ich tag- und nächtelang
singen, singen, singen!«

Gerhart Hauptmann

 

 

Claude-Joseph Vernet, #DHMMeer
Claude-Joseph Vernet Coast scene with British man of war, 1766 [Public domain], via Wikimedia Commons

Prinz Vogelfrei

So häng ich denn auf krummem Aste
Hoch über Meer und Hügelchen:
Ein Vogel lud mich her zu Gaste –
Ich flog ihm nach und rast’ und raste
Und schlage mit den Flügelchen.

Das weiße Meer ist eingeschlafen,
Es schläft mir jedes Weh und Ach.
Vergessen hab’ ich Ziel und Hafen,
Vergessen Furcht und Lob und Strafen:
Jetzt flieg ich jedem Vogel nach.

Nur Schritt für Schritt – das ist kein Leben!
Stäts Bein vor Bein macht müd und schwer!
Ich lass mich von den Winden heben,
Ich liebe es, mit Flügeln schweben
Und hinter jedem Vogel her.

Vernunft? – das ist ein bös Geschäfte:
Vernunft und Zunge stolpern viel!
Das Fliegen gab mir neue Kräfte
Und lehrt’ mich schönere Geschäfte,
Gesang und Scherz und Liederspiel.

Einsam zu denken – das ist weise,
Einsam zu singen – das ist dumm!
So horcht mir denn auf meine Weise
Und setzt euch still um mich im Kreise,
Ihr schönen Vögelchen, herum!

Friedrich Nietzsche

 

 

Caspar David Friedrich, #DHMMeer
Caspar David Friedrich Die Lebensstufen (Strandbild, Strandszene in Wiek), ca. 1834
[Public domain], via Wikimedia Commons

 

Gegen Norden

Die braunen Segel blähen an den Trossen,
Die Kähne furchen silbergrau das Meer.
Der Borde schwarze Netze hangen schwer
Von Schuppenleibern und von roten Flossen.

Sie kehren heim zum Kai, wo raucht die Stadt
In trübem Dunst und naher Finsternis.
Der Häuser Lichter schwimmen ungewiß
Wie rote Flecken, breit, im dunklen Watt.

Fern ruht des Meeres Platte wie ein Stein
Im blauen Ost. Von Tages Stirne sinkt
Der Kranz des roten Laubes, da er trinkt,
Zur Flut gekniet, von ihrem weißen Schein.

Es zittert Goldgewölke in den Weiten
Vom Glanz der Bernsteinwaldung, die enttaucht,
Verlorner Tiefe, wenn die Dämmerung raucht,
In die sich gelb die langen Äste breiten.

Versunkne Schiffer hängen in den Zweigen.
Ihr langes Haar schwimmt auf der See wie Tang.
Die Sterne, die dem Grün der Nacht entsteigen,
Beginnen frierend ihren Wandergang.

Georg Heym

 

Peter Monamy, #DHMMeer
Peter Monamy (1681 – 1749) Royal Yacht Becalmed at Anchor, ca. 1710-1730; Original: Yale Center for British Art [Public domain], via Wikimedia Commons

Der Gesang des Meeres

Wolken, meine Kinder, wandern gehen
Wollt ihr? Fahret wohl! Auf Wiedersehen!
Eure wandellustigen Gestalten
Kann ich nicht in Mutterbanden halten.

Ihr langweilet euch auf meinen Wogen,
Dort die Erde hat euch angezogen:
Küsten, Klippen und des Leuchtturms Feuer!
Ziehet, Kinder! Geht auf Abenteuer!

Segelt, kühne Schiffer, in den Lüften!
Sucht die Gipfel! Ruhet über Klüften!
Brauet Stürme! Blitzet! Liefert Schlachten!
Traget glühnden Kampfes Purpurtrachten!

Rauscht im Regen! Murmelt in den Quellen!
Füllt die Brunnen! Rieselt in die Wellen!
Braust in Strömen durch die Lande nieder –
Kommet, meine Kinder, kommet wieder!

Conrad Ferdinand Meyer

Nicholas Pocock, #DHMMeer
Nicholas Pocock: Wreck of HMS Crocodile at Prawle Point, Devon in 1784. [Public domain], via Wikimedia Commons

Meeresstrand

Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmerung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein.

Graues Geflügel huschet
Neben dem Wasser her;
Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.

Ich höre des gärenden Schlammes
Geheimnisvollen Ton,
Einsames Vogelrufen –
So war es immer schon.

Noch einmal schauert leise
Und schweiget dann der Wind;
Vernehmlich werden die Stimmen,
Die über der Tiefe sind.

Theodor Storm

 

Robert Dodd, Meuterei auf der Bounty, #DHMMeer
Robert Dodd The Mutineers turning Lt Bligh and part of the Officers and Crew adrift from His Majesty’s Ship the Bounty, 29th April 1789 [Public domain], via Wikimedia Commons

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn’ Unterlass;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,

Du graue Stadt am Meer.

Theodor Storm

 

Thomas Luny, Seeschlacht bei Abukir, #DHMMeer
Thomas Luny Seeschlacht bei Abukir,1798 [Public domain], via Wikimedia Commons

Meergedanken

O wär’ mein Herz das tiefe Meer
Und seine Feinde die Schiffe,
Wie schleudert’ es sie hin und her
An seines Zornes Riffe!

Und endlich schläng’ es unter sie,
Hinunter in die Tiefe,
Dass drüber glänzend spät und früh
Der Meeresfrieden schliefe.

So aber ist’s ein Wellchen kaum,
Von tausend Wellen eine;
Doch nagt und wäscht ihr leichter Schaum
Am morschen Schiffsgebeine.

Wir Wellen ziehen treu vereint
Und eine folgt der andern;
Wir haben all’ den gleichen Feind,
Nach dem wir späh’n und wandern.

Die Geisternot, der Wirbelwind,
Der peitscht uns, bis wir schäumen,
Bis alle wach geschlagen sind
Aus ihren Wasserträumen.

Und endlich sinkt im Trümmerfall,
Was wir so lang getragen –
Heil uns, wenn wir mit sattem Schwall
Dann oben zusammenschlagen!

Dann ruft’s von allen Ufern her,
Als ständ’ der Himmel offen:
Das Schiff der Lügner ist im Meer
Mit Mann und Maus ersoffen!

Gottfried Keller

 

 

Turner, Sklavenschiff, #DHMMeer
J. M. W. Turner: Das Sklavenschiff, 1840 [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen aneinander vorüber.

Augustinus Aurelius

 

 

 

John Constable, #DHMMeer
John Constable Seascape Study with Rain Cloud, 1827 [Public domain], via Wikimedia Commons

Könnt mich auch sonst mit Schwingen
Übers grüne Revier,
Hatt ein Herze zum Singen
Und Flügel wie ihr.

Flog über die Felder,
Da blüht’ es wie Schnee,
Und herauf durch die Wälder
Spiegelt’ die See.

Ein Schiff sah ich gehen
Fort über das Meer,
Meinen Liebsten drin stehen –
Dacht meiner nicht mehr.

Und die Segel verzogen,
Und es dämmert’ das Feld,
Und ich hab mich verflogen
In der weiten, weiten Welt.

Joseph von Eichendorff

 

Hovhannes Aivazovsky (1817 - 1900), #DHMMeer
Hovhannes Aivazovsky (1817 – 1900): Die neunte Welle, 1850; Original: Russisches Museum [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Nacht war kalt und sternenklar,
Da trieb im Meer bei Norderney
Ein Suahelischnurrbarthaar. –
Die nächste Schiffsuhr wies auf drei.

Mir scheint da mancherlei nicht klar,
Man fragt doch, wenn man Logik hat,
Was sucht ein Suahelihaar
Denn nachts um drei am Kattegatt?

Christian Morgenstern

 

 

Alexander Kircher, #DHMMeer
Alexander Kircher Die Seeschlacht bei Lissa am 20. Juli 1866 [Public domain], via Wikimedia Commons

Das ist ein sündhaft blauer Tag!
Die Luft ist klar und kalt und windig,
weiß Gott: ein Vormittag, so find ich,
wie man ihn oft erleben mag.

Das ist ein sündhaft blauer Tag!
Jetzt schlägt das Meer mit voller Welle
gewiß an eben diese Stelle,
wo dunnemals der Kurgast lag.

Ich hocke in der großen Stadt:
und siehe, durchs Mansardenfenster
bedräuen mich die Luftgespenster …

Und ich bin müde, satt und matt.

Dumpf stöhnend lieg ich auf dem Bett.
Am Strand war es im Herbst viel schöner …
Ein Stimmungsbild, zwei Fölljetöner
und eine alte Operett!

Wenn ich nun aber nicht mehr mag!
Schon kratzt die Feder auf dem Bogen –
das Geld hat manches schon verbogen …

Das ist ein sündhaft blauer Tag!

Kurt Tucholsky

 

 

Caspar David Friedrich, #DHMMeer
Caspar David Friedrich Das Eismeer, 1823/24 [Public domain], via Wikimedia Commons

Lied vom Meer

Capri – Piccola Marina

Uraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muß er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer,
welches weht
nur wie für Urgestein,
lauter Raum
reißend von weit herein.

O wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.

Rainer Maria Rilke

5 Antworten auf „Die Poesie des Meeres“

  1. Liebe Anja,

    hab dir ja schon auf Facebook geschrieben, wie wunderschön ich deinen Artikel finde und dass ein Dozent von mir uns Studenten die Lektüre Tucholskys empfohlen hat, um geschmeidiger zu schreiben und nicht mehr so gestelzt, Fachwörter aufsattelnd. Mein Doktorvater fragte mich dann auch einmal, was ich denn von Marcel Proust halten würde. Mich irritierte die Frage. Letzten Endes wollte er auf meinen allzu technokratischen Stil hinaus. Seither habe ich einiges geändert, das lag aber nicht an Proust oder Tucholsky, sondern daran, einfach mehr zu schreiben, ins Social Web. Eine Schreibe, die mich von den mir selbst auferlegten Fesseln befreite.

    Die Vielzahl deiner Bilder plus die poetischen Worte finde ich großartig – merci für diesen Ansatz zu #DHMMeer!

    Herzlich,
    Tanja von KULTUR – MUSEUM – TALK

    1. Liebe Tanja,
      ich musste ein wenig schmunzeln, als ich Deinen Kommentar las, denn ich habe diesen Beitrag vor allem zusammengestellt, um einen Gegengewicht zu meinem 1. “technokratisch”-juristischen Artikel zu schaffen.
      Ich freue mich, dass er Dir gefällt und Erinnerungen wach ruft. Im Übrigen: auch ich liebe Tucholsky!

      Herzliche Grüße
      Anja

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