Kultur-News KW 19-2020

Digitalisierung

  • 3D-Techniken und ihre Nutzung – um dieses Thema geht es aktuell bei Europeana Pro. Vorgestellt wird ein studentisches Projekt.

Museen

  • Museen dürfen wieder öffnen und tun es auch schon – die meisten jedenfalls. Doch der Weg in einen neuen, Corona-angepassten Alltag ist vielfach deutlich schwerer als man meinen sollte. Stefanie Karg bei „Kultur hoch N“ über den Weg in eine neue Normalität und die Probleme, die sich dabei ergeben.
  • Der Einsatz von VR und AR in Museen und Ausstellungen wird immer wichtiger. Doch welche Anwendungsszenarien gibt es? Wie kann man solche Techniken sinnvoll einbinden? Andrea Geipel vom Deutschen Museum gibt auf museum4punkt0 einen Einblick in die Arbeit.
  • Das Marta-Museum wird 15 und kann nicht feiern – zumindest nicht so wie geplant. Gedanken zur aktuellen Situation und zur Zukunft auf dem Marta-Blog.

Ausstellungen

  • „Da Besucher*innen derzeit nicht ins Architekturmuseum der TU Berlin kommen können, kommt das Architekturmuseum zu ihnen. Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Museums, hat etwas Besonderes vorbereitet. Zweimal im Monat wird er „Sehstücke aus der Sammlung des Architekturmuseums der TU Berlin“ als Video präsentieren. Gezeigt werden Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise charakteristisch sowohl für die Sammlungs- als auch die Architekturgeschichte sind. Passend zum aktuellen Jubiläum 100 Jahre Groß-Berlin macht ein Entwurf von Albert Gessner (1868–1953) für den Wettbewerb „Groß-Berlin 1908/10“ den Auftakt.“ via idw.
  • Was tun, wenn man in Zeiten von Corona eigentlich eine Ausstellungseröffnung geplant hatte? Diese Frage mussten sich in den letzten Wochen viele Museen und Institutionen stellen und viele haben auch sehr kreative Lösungen gefunden, so auch die Staatsbibliothek Bamberg mit der Ausstellung „Joseph Heller und die Kunst des Sammelns“: „Insgesamt bietet die frei verfügbare digitale Version des Begleitbands Joseph Heller und die Kunst des Sammelns. Ein Vermächtnis im Herzen Bambergs mehr als einen Vorgeschmack auf die Ausstellung von zu Hause aus. Bild- und Literaturquellen führen die Leserschaft direkt in die digitalen Sammlungen. Wie bei einem Ausstellungsrundgang wählen Sie selbst die Route: Jeder Klick eröffnet einen Nebenweg zu objektspezifischen Informationen oder – bei Interesse – einen Umweg in weiterführende Literatur.“ via blog.arthistoricum.net.
  • Corona, eine digitale Objektgalerie und eine Ausstellung über den Scheintod. Das Blog Museumsperlen über eine Ausstellung im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt.
  • Um Postkarten und die Überwindung von Distanz geht es in einem zweiten Blogbeitrag beim Museum Joanneum zur Ausstellung „Die Sammlung Kubinsky am Joanneum“ unter dem Titel „Ansichtskartengrüße aus der Quarantäne“.
  • Diese Woche ist geprägt von Jahrestagen: 75 Jahre Kriegsende und 70 Jahre Schuman-Erklärung. gerade diesem Jahrestag widmet die Europeana eine eigene Ausstellung. Das Siwiarchiv hat sie sich angeschaut.

Bibliotheken / Archive

  • Corona macht erfinderisch – zumindest manche: In Herten gibt es jetzt die „Bib to go“. Das System ist simpel: Im Online-Katalog Bücher und andere Medien suchen, Bestellung ausfüllen, Termin bekommen und abholen! via bibliothekarisch.

Geschichte

  • Historische Fotografien erzählen viel Geschichte und auch viele Geschichten. Welche Bedeutung sie haben können, gerade auch für die Geschichte eines Bauwerks zeigt Cordula Mauß auf dem Schloesserblog Bayern anhand historischer Fotografien der Residenz Ellingen auf.
  • 75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Tag der Befreiung. Doch wie sah dieser Tag aus? „Petra Winter, Leiterin des Zentralarchivs, über das Kriegsende auf der Museumsinsel und die langsame Rückkehr in eine völlig veränderte Welt.“ via Blog.smb.
  • Auch das Blog des Deutschen Museums hat sich mit dem Kriegsende vor 75 Jahren und der Frage beschäftigt, wie dieses Kriegsende damals im eigenen Haus aussah.
  • Unter dem Titel „Den Frühling überleben“ widmet sich auch das Blog des Deutschen Historischen Museums dem Kriegsende vor 75 Jahren.
  • Und weil es ganz schön ist beim Hören von Musik auch etwas zum Schauen zu haben, geht es in einem zweiten Blogbeitrag beim LVR-Landesmuseum Bonn um die Geschichte der Fotografie.
  • 70 Jahre Robert Schuman-Erklärung und die Anfänge von Europa, das war auch der Anfang vom Ende der Grenzen (die allerdings augenblicklich doch plötzlich wieder da sind – eine besondere Art von Widersinn). Dieser Jahrestag ausgerechnet in den Zeiten von Corona-Beschränkungen regt zum Nachdenken an. Das Blog der Europeana beschäftigt sich mit Grenzen und Beschränkungen in Bezug auf die Gestalt Napoleons.

Archäologie

  • Untersuchungen in einem Röntgensynchrotron und weitere Spezialuntersuchungen haben neue Erkenntnisse über die Ausrüstung der englischen Kriegsmarine zur Zeit Heinrichs VIII. zutage gefördert. via Wissenschaft.de.
  • Eine 2,5 Pfund schwere Steinaxt und ihre lange und teils verworrene Geschichte erzählt das Blog LWL-Archaeologie.
  • Akribie und Erbsenzählerei waren offenbar in den Tempeln Ägyptens zur hellenistischen und römischen Zeit stark verbreitet und es wurden endlose Listen von Figuren und Figürchen erstellt. Mehr über diese Listen gibt es auf dem Blog der Staatlichen Museen Berlin.
  • „Wissenschaftler der Universität Tübingen sind im ägyptischen Sakkara einem 2600 Jahre alten Kult um die Schlangengöttin Niut-schies auf der Spur – mit modernsten chemischen und digitalen Methoden.“ via idw.
3D-Modell: eScience Center / Universität Tübingen

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