Kultur-News KW 09-2019

Digitales

  • Vom Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz und Künstlicher Intelligenz und wer war eigentlich Alan Turing? Susanne Henschel erklärt den Zusammenhang von Sprache und künstlicher Intelligenz auf dem Blog der Staatsbibliothek Berlin.

Dies ist übrigens nur der erste Beitrag einer neuen Blogreihe der Staatsbibliothek. Anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2019, das im Zeichen der „Künstlichen Intelligenz“ steht werden hoffentlich noch viele Artikel hier erscheinen, den „KI“ ist auch für Bibliotheken inzwischen ein wichtiges Thema.

 

  • Leider kann ich nicht vermeiden schon wieder das Thema „EU-Urheberechtsreform“ anzusprechen: Mit dieser sind ja bekanntlich nahezu unweigerlich Uploadfilter verbunden und vor genau denen warnt jetzt schon mal der Bundesdatenschutzbeauftragte. Is et nit schee?

Und genau zu dem Moment gibt der Rechtsausschuss des EU-Parlaments grünes Licht. (Ich glaub ich verstehe hier was nicht).

iRights erklärt nochmals genau worum es beim Streit um die Artikel 11 und 13 der EU-Urheberrechtsreform eigentlich geht.

Einen sehr ausführlichen und sachlichen Artikel, der alle Hintergründe nochmals beleuchtet, findet man bei Golem. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Damian Kaufmann für diesen Tipp!

 

Museum

  • Eine App – eine App und meist hört man dann am Ende ein eher negatives Fazit, das ist in diesem Fall vollkommen anders. Hier nämlich ist die App gut, die Website hingegen wohl eher weniger. Damian Kaufmann hat die App „Netmuseum“ unter die Lupe genommen, die im Rahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw entstanden ist.

 

  • Ein neues Museum und 200 Jahre pietistische Geschichte in Württemberg. In der kleinen Stadt Korntal nordwestlich von Stuttgart wurde ein neues kleines Museum eröffnet, das sich der pietistischen Geschichte des Ortes widmet.

 

  • Digitale Strategien werden auch für Museen immer wichtiger, das ist weder eine Neuigkeit noch ein Geheimnis. Der Museumsverband Sachsen-Anhalt hat hierzu am 20. Februar eine Fachtagung veranstaltet. Stefanie Karg berichtet auf dem Blog „Kultur hoch N“ über diese Tagung.

Und hier ist der zweite Teil ihres Berichts.

 

  • Weiter geht es mit #digsmus: Das Land Baden-Württemberg fördert und hilft nun vier nichtstaatlichen Museen bei der Erstellung eines digitalen Konzepts mit Fördergeldern zwischen 25.000 und 40.000 Euro. Die Glücklichen sind das Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau, das Museum Haus Löwenberg Gengenbach, das Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen und das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee.

 

 

  • Das Thema „freier Eintritt in Museen“ ist nun auch in Italien angekommen und das Land führt eine „Woche der Museen“ ein. Vom 5. bis zum 10. März sind alle staatlichen Museen eintrittsfrei berichtet „Der Standard“.

 

  • Willkommen in der Welt von Data, Worf und Jean-Luc Picard – wenigstens so ein bisschen. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen experimentiert mit „Augmented Reality“, sprich der holografischen Erweiterung der Realität. Das geht allerdings noch nicht so bequem wie bei Star-Trek auf einem eigenen Holodeck, noch braucht es eine „Taucherbrille“. Auf dem Blog des Uhrenmuseums lässt sich nachlesen was die Mitarbeiter bei einem ersten Test so erlebten.

 

  • „Mit anderen Augen sehen“ oder wie Nicht-Sehende durch das Marta-Museum zu Kunstfans wurden. Marcella Ranft stellt auf dem Blog des Marta-Museums die besonderen Führungen des Museums für Blinde und Sehbehinderte vor und erläutert das besondere Engagement des Museums in diesem Bereich.

 

 

Ausstellungen

  • Vom 8. März bis zum 26. Mai zeigt das Kloster Seeon eine Ausstellung mit dem Titel: „200 Jahre Herzöge von Leuchtenberg“. Die Ausstellung beinhaltet über 100 Exponate aus Depots und verschiedenen Sammlungen, die normalerweise nicht ausgestellt werden. Dazu gehören herzogliche Schlittschuhe genauso wie ein roter Ibis.

 

 

Bibliotheken/Archive

  • Da gibt’s eine Blogparade und die ist leider völlig an mir vorbeigegangen. Das Siwiarchiv hat anlässlich seines Geburtstags zur Blogparade aufgerufen: Thema #Archivpolitik.

Auf dem Blog „Weimar – Wege zur Demokratie“ gibt es zu dieser Blogparade übrigens ein Interview mit dem Präsidenten des Bundesarchivs.

 

  •  3. März 2009 – 10 Jahre ist es her. Ja, schon 10 Jahre! Heute vor genau 10 Jahren stürzte das Kölner Stadtarchiv ein. Jochen Hermel erinnert sich an den Einsturz und die Wochen und Monate danach.

 

 

Geschichte

  • (Un-)Politisch? – Eine Diskussion um die Frage inwieweit Historiker*innen das Recht und die Möglichkeit haben (sollten) sich öffentlich politisch zu äußern. Ein Nachklang zur Resolution des Verbandes der Historiker und Historikerinnen.

 

  • Digital History – Geschichtswissenschaft zwischen Papier und Datensatz: Lea Janßen über ihre Arbeit am Digitalisierungsprojekt der Briefe von Friedrich von Gentz.

 

  • Vergessen Sie Karneval, schauen Sie sich lieber diese Kostüme an. Das Hofkulturblog stellt sein Objekt des Monats Februar vor und das sind Kostümentwürfe, die es wirklich in sich haben. Sie wurden entworfen für Maskenbälle der Kaiserin Eugénies in den 1860er Jahren und sind einfach farbenfroh und chic. Ich persönlich hätte übrigens gerne das Alphabet.

 

 

Archäologie

  • Eine Prinzessin im 6. Jahrhundert, wertvolle Grabbeigaben, verworrene Familienverhältnisse und was die Radiocarbonmethode mit all dem zu tun hat. Marion Bertram über kostbare Funde im Neuen Museum in Berlin.

 

 

Lesenswert

  • Der Nicht-Newsletter von „musermeku“ ist da! Diesmal geht’s vor allem um Virtual Reality und Museen und darum, dass nicht jede neue digitale Technik auch im Kulturbereich Sinn macht. Zweites Thema ist krankmachende Kunst – wenn eine Venus zum Zusammenbruch führt.

 

 

In eigener Sache

Anlässlich des 385. Todestags eines gewissen Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, der unter dem Namen “Wallenstein” wohl deutllich bekannter ist, habe ich mich mit einer von ihm initiierten Tischzucht beschäftigt.

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