Dr. Anja Kircher-Kannemann – Über mich

Mein Name: Dr. Anja Kircher-Kannemann
Mein Beruf: Historikerin, Kuratorin, Kulturvermittlerin, Autorin
Mein Antrieb: Begeisterung für Geschichte und Kultur und Liebe zum Schreiben

Geschichte ist für mich mehr als Vergangenheit – sie ist eine Quelle von Geschichten, Perspektiven und Verbindungen zur Gegenwart. Meine Begeisterung für Kultur und Geschichte begleitet mich seit vielen Jahren – ebenso wie die Leidenschaft, diese Begeisterung weiterzugeben und Menschen dafür zu gewinnen.

Ich arbeite an der Schnittstelle von historischer Forschung, digitaler Kommunikation und kultureller Praxis. Mein Schwerpunkt liegt auf der digitalen Kulturvermittlung – gleichzeitig schlägt mein Herz weiterhin für die analoge Museumsarbeit. Für mich gehören beide Bereiche untrennbar zusammen.

Mein Blog „Kultur-Geschichte(n)-Digital“ ist dabei weit mehr als ein persönliches Projekt:
Er ist Experimentierfeld, Ideenschmiede und Netzwerkplattform zugleich. Hier entstehen neue Ideen, Perspektiven und Formate rund um Kultur, Geschichte und Digitalisierung – oft im Austausch mit anderen.

Zusammenarbeit

Als freiberufliche Historikerin, Kuratorin, Autorin und Beraterin unterstütze ich Projekte dort, wo Inhalte verständlich, spannend und zielgruppengerecht vermittelt werden sollen.

Ich arbeite unter anderem in den Bereichen:

  • Redaktion und Contententwicklung
  • Digitale Kulturvermittlung und Storytelling
  • Social Media und Online-Kommunikation
  • Wissenschaftliche Beratung
  • Konzeption von Projekten, Ausstellungen und Formaten

Auch für Vorträge, Workshops, Interviews oder Kooperationen bin ich offen.

👉 Schreiben Sie mir gerne an: a.kircher-kannemann[at]online.de
Oder treten Sie direkt über das Blog mit mir in Kontakt – Austausch ist für mich ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit.


Vita

Ich bin Historikerin – aber nicht nur das.

Mein Studium der Geschichte, Germanistik, Anglistik und Erziehungswissenschaften absolvierte ich an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Bereits während des Studiums war ich am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte tätig und arbeitete an einer Edition von Papsturkunden – mein Einstieg in die wissenschaftliche Editionsarbeit.
Parallel dazu sammelte ich praktische Erfahrung in der Museumsarbeit, unter anderem im Stadthistorischen Museum Duisburg und im Schloss Benrath. Meine Tätigkeiten reichten von Führungen über museumspädagogische Angebote bis hin zur Konzeption von Ausstellungen.

Ein besonderes Interesse gilt bis heute der Archäologie. Ich war an verschiedenen Ausgrabungen beteiligt, vor allem im Bereich der Stadtarchäologie und der Provinzialrömischen Archäologie.

Nach meinem Studium war ich zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig und arbeitete für Filmproduktionen im Bereich Historical Research.

Seit vielen Jahren bin ich nun freiberuflich tätig – als Historikerin, Autorin, Beraterin und Kuratorin. Ich entwickle Inhalte, betreue Publikationen und konzipiere digitale wie analoge Projekte für unterschiedliche Auftraggeber aus Kultur, Bildung und Verwaltung.
Lange Jahre habe ich das Jugendstilforum Bad Nauheim maßgeblich mit aufgebaut, Ausstellungen kuratiert, die Sammlung digital und analog betreut, Publikationen verfasst und die Inhalte digital aufbereitet.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner aktuellen Arbeit liegt auf Projekten für die Stadt Bad Nauheim, wo ich Geschichten für digitale Formate entwickle, Inhalte recherchiere und neue Wege der Geschichtsvermittlung konzipiere.


Forschung

Meine Promotion absolvierte ich bei Prof. Dr. Achim Landwehr an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Titel meiner Dissertation war:
„Heilsame auffsicht und verfassung“. Hofordnungen vom Mittelalter bis zur Neuzeit

Auch über die Promotion hinaus arbeite ich weiterhin wissenschaftlich und publiziere regelmäßig zu Themen der Kultur- und Geschichtswissenschaft. Meine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich der frühneuzeitlichen Hofkultur, der Residenzenforschung sowie – als weiterer Schwerpunkt – in der Zeit um 1900, insbesondere der Belle Époque, dem Kaiserreich und dem Jugendstil.
Zunehmend befasse ich mich zudem mit Fragen der digitalen und musealen Geschichtsvermittlung.
Eine Auswahl meiner Publikationen findet sich auf einer eigenen Seite hier im Blog.

Seit 2014 begleite ich einen Teil meiner wissenschaftlichen Arbeit zudem mit einem Blog auf Hypotheses.


Mein Ansatz

Ich verstehe Geschichtsvermittlung als Erzählen von Geschichten – fundiert, reflektiert und zugleich zugänglich.

Oder anders gesagt:
Zwischen Wissenschaft, digitalem Raum und kreativem Erzählen entstehen genau die Formate, die Geschichte heute braucht.


Ideen und Impulse zu hierzu durchzudenken und zu verarbeiten, dazu dient vor allem das Blog „Kultur-Geschichte(n)-Digital“. Es ist daher mehr als nur eine Plattform für unterschiedliche Kultur- und Geschichtsthemen.
Besonders der Austausch über diese Themen in Form von Interviews, Gastbeiträgen und Kommentaren liegt mir hier am Herzen und macht das Blog wertvoll.
Meine Gedanken zum Geschichte(n)-Erzählen habe ich hier im Blogbeitrag „Lassen Sie uns Geschichten erzählen“ einmal zusammengefasst und im Beitrag „Wissenschaftler, digitaler Wanderer und ein bisschen Romancier“ erfahren Sie, wie ich Geschichtsvermittlung im digitalen Zeitalter verstehe.

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